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Künstliche Intelligenz

Die KI-Strategie und die Maßnahmen im BMAS

Mit der KI-Strategie wird KI in Deutschland auf ein weltweit führendes Niveau geführt. Das BMAS setzt auf einen menschenzentrierten Ansatz bei der Entwicklung und Anwendung von KI in der Arbeitswelt.

Das BMAS hat gemeinsam mit BMBF und BMWi die Federführung für die KI-Strategie der Bundesregierung. Gemeinsam haben die drei Ressorts im Sommer 2018 Eckpunkte mit zwölf Handlungsfeldern vorgelegt. In einem umfassenden Konsultationsprozess reichten über Hundert bundesweit arbeitende Verbände, Organisationen und Institutionen ihre Stellungnahmen zu diesen zwölf Handlungsfeldern ein. Im November 2018 hat das Digital-Kabinett die KI-Strategie verabschiedet.

Mit einem ganzheitlichen Ansatz in zwölf Handlungsfeldern verfolgt die KI-Strategie drei zentrale Ziele:

  1. Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien zu machen und die künftige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern,
  2. eine verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Entwicklung und Nutzung von KI sicherzustellen, und
  3. KI im Rahmen eines breiten gesellschaftlichen Dialogs und einer aktiven politischen Gestaltung ethisch, rechtlich, kulturell und institutionell in die Gesellschaft einzubetten.

Der Stand der Umsetzung der Strategie wurde - wie vorgesehen - nach einem Jahr in einem Zwischenbericht festgehalten und erläutert. Ein weiteres Jahr später, im Winter 2020, veröffentlichten die drei federführenden Ressorts in der Fortschreibung der KI-Strategie die Evaluierung der Einzelmaßnahmen. Die Bundesregierung regierte mit der Schwerpunktsetzung in der Fortschreibung auf neue Entwicklungen und Bedarfe, die sich seit der Veröffentlichung der KI-Strategie 2018 ergeben haben. Die beiden zentralen Elemente der Fortschreibung sind die deutliche Erhöhung der KI-Mittel aus dem Konjunktur- bzw. Zukunftspaket sowie die inhaltliche Fokussierung auf die Bereiche Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Pandemiebekämpfung und internationale Vernetzung.

In den kommenden Jahren werden die in der KI-Strategie skizzierten Projekte und Maßnahmen weiter umgesetzt. Dabei konzentrieren sich BMAS und Denkfabrik unter anderem auf die folgenden Themen:

  • die Analyse der Anforderungen an sichere und vertrauenswürdige KI-Anwendungen im Rahmen des KI-Observatoriums
  • der Aufbau eines KI-Ökosystems für gemeinwohlorientierte KI-Innovationen über die Civic Innovation Platform
  • die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen durch das Förderprogramm „Zukunftszentren (KI)
  • sowie die menschenzentrierte Einführung von KI-Prozessen in der betrieblichen Praxis im Rahmen der KI-Experimentierräume.

Um den Einsatz von KI-Lösungen u. a. in KMU in einem geschützten Rahmen zu erproben und auch in der digitalen Arbeitswelt gute Arbeitsbedingungen zu fördern, hat das BMAS die Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" um den Handlungsschwerpunkt KI erweitert. Das Bundesarbeitsministerium möchte über diesen Weg die Unternehmen und ihre Beschäftigten dabei unterstützen, den Wandel gemeinsam aktiv zu gestalten. Im Rahmen der Lern- und Experimentierräume werden innovative Projekte - insbesondere mit Bezug zu KI - noch stärker gefördert. Auch diese Einzelmaßnahme soll dazu beitragen, die Ziele der KI-Strategie zu erreichen.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zur KI-Strategie:

Staatssekretär Björn Böhning zur Beteiligung des BMAS:

Veröffentlicht am 07. Dez 2020 zum Thema: Künstliche Intelligenz

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