Navigation und Service

Algorithmen, Automatisierung und Arbeit - Wie KI unsere Arbeit und unser Leben besser machen kann

Wann

Mittwoch, 19. Mai, 11:00 Uhr — Donnerstag, 20. Mai 2021, 17:00 Uhr

Wo

Online

Wird über Künstliche Intelligenz (KI) gesprochen, geht es oft um selbstfahrende Autos, Sprachassistenzsysteme oder auch das perfekte Match beim Onlinedating. Aber nicht nur im privaten Alltag, sondern gerade auch in der Arbeitswelt spielt KI bereits heute eine wichtige Rolle. Es entstehen neue Möglichkeiten, die zu mehr Teilhabe und Chancengleichheit führen können, gleichzeitig werden sich gelernte Prozesse und Arbeitsgebiete durch den Einsatz von KI stark wandeln.

Damit wir auch in Zukunft in einer fairen und sozialen Arbeitswelt und Gesellschaft leben, müssen wir diesen Veränderungen gemeinsam begegnen und uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI einsetzen. Dafür können wir einerseits auf hilfreiche Erfahrungen zurückgreifen, die schon jetzt bei der Einführung von KI in der betrieblichen Praxis und in Experimentierräumen ganz konkret gesammelt werden. Zugleich ist es aber wichtig, diese Erfahrungen um wissenschaftliche Analysen zu ergänzen, um auf diese Weise eine solide Basis für gut informierte politische Entscheidungen und die Governance von KI-Technologien zu schaffen.

Auf der KI-Konferenz des BMAS und der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft am 19. und 20.05.2021 wollen wir Fragen und Aspekte rund um diese Themen gemeinsam mit verschiedenen nationalen und internationalen Expert*innen aus Forschungsinstituten, Gewerkschaften, OECD, KI-Anwendungsorientierten Unternehmen oder der Verwaltung diskutieren. Bundesminister Heil wird im Rahmen der Konferenz die KI-Zukunftszentren eröffnen, die kleine und mittelständische Unternehmen bei der partizipativen und co-kreativen Einführungen von KI-Systemen unterstützen sollen.

Melden Sie sich jetzt an – wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen! 

Das Programm wird live und mit Publikumsbeteiligung übertragen.

Hinweis:

KI für das Gemeinwohl - Veranstaltung auf der re:publica 2021
Wie KI die Gesellschaft fairer machen kann, diskutieren wir auch auf der re:publica21. Gemeinsam mit unseren Partnerressorts, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gehen wir am 21. Mai 2021 in Diskussionen und Workshops folgenden Fragen auf den Grund: Wie entstehen KI-basierte Soziale Innovationen? Welche Rahmenbedingungen und Ressourcen braucht ein lebendiges Öko-System zur Entwicklung und Nutzung von gemeinwohlorientierten KI-Anwendungen? Und: Was wird unter gemeinwohlorientierter KI verstanden und wer profitiert davon? Weitere Informationen zur Veranstaltung in Kürze auf der Website der re:publica 21 – "In the Mean Time".

Gäste

  • Hubertus Heil

    Bundesminister für Arbeit und Soziales

    Hubertus Heil ist seit März 2018 Bundesminister für Arbeit und Soziales. Bevor Hubertus Heil zum Bundesminister ernannt wurde, war er zwei Mal Generalsekretär der SPD (2005-2009 und 2017), deren Mitglied er seit 1988 ist. Außerdem vertritt der studierte Politikwissenschaftler seit 1998 den Wahlkreis Gifhorn-Peine mit einem Direktmandat im Deutschen Bundestag.

  • Leonie Beining

    Stiftung Neue Verantwortung

    Leonie Beining arbeitet bei der Stiftung Neue Verantwortung im BMAS-geförderten Projekt „ExamAI – KI-Testing und Auditing" und ist in der Funktion für die Identifizierung von politischen Handlungsempfehlungen zur Implementierung geeigneter Test- und Auditierungsverfahren für KI in den Bereichen Industrieproduktion und HR-Management zuständig. In anderen Projekten befasste sich die Politik- und Verwaltungswissenschaftlerin mit dem Thema Nachvollziehbarkeit von algorithmischen Entscheidungen für Betroffene und setzte sich mit der Frage auseinander, wie sich zivilgesellschaftliche Akteure stärker in die Gestaltung der Digitalisierung einbringen können.

  • Björn Böhning

    Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Björn Böhning, Diplom-Politologe, ist seit März 2018 Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), und dort verantwortlich für die Politikbereiche Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, internationale Beschäftigungs- und Sozialpolitik, Digitalisierung und Arbeitswelt und für die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des BMAS. Böhning war zuvor Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin, Mitglied des SPD-Parteivorstandes, Juso-Bundesvorsitzender und ist Mitglied des D64-Zentrum für digitalen Fortschritt.

  • Dr. Julia Borggräfe

    Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Dr. Julia Borggräfe ist Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und leitet dort seit Mai 2018 die neu geschaffene Abteilung „Digitalisierung und Arbeitswelt“. Ihre Ausbildung und berufliche Laufbahn vervollständigte sie nach dem Abschluss ihres Jurastudiums mit internationalen beruflichen Stationen u. a. in New York, Paris und Tel Aviv sowie mit der Veröffentlichung verschiedener Fachpublikationen zu personalrechtlichen und personalpolitischen Themen. Sie war vor ihrer Tätigkeit im BMAS u.a. als Senior Vice President Human Resources & Corporate Governance der Messe Berlin und Senior Manager HR Western Europe Sales & Financial Services der Daimler AG Stuttgart sowie als Beraterin mit den Schwerpunkten Change Management, Organisationsentwicklung, Human Resources, Unternehmens- und Führungskultur tätig.

  • Dr. Stijn Broecke

    University of London

    Stijn Broecke is a senior economist at the OECD where he leads the organisation’s Future of Work initiative. He is currently in charge of a large programme of work which aims to assess the impact of Artificial Intelligence on the labour market. Stijn holds an MPhil from the University of Cambridge and a PhD from the University of London. He has held previous positions in the African Development Bank, and in the UK and Mozambique Civil Service.

  • Dr. Joachim Bühler

    TÜV

    Joachim Bühler ist seit Oktober 2017 Geschäftsführer und Präsidiumsmitglied beim TÜV-Verband VdTÜV. Von 2011 bis 2017 war er beim Digitalverband Bitkom. Dort war er unter anderem für die Geschäftsleitung des Bereichs für Politik, Wirtschaft und Technologien verantwortlich. Der promovierte Politikwissenschaftler war vor seiner Zeit beim Bitkom als persönlicher Referent eines Bundestagsabgeordneten tätig.

  • Prof. Dr. Anke Hassel

    Hertie School of Governance

    Anke Hassel ist Professor of Public Policy an der Hertie School. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung und Expertise in den Bereichen Arbeitsmarkt, Sozialpartnerschaft, Mitbestimmung und vergleichende politische Ökonomie der Industrienationen. Von 2016 bis 2019 war sie Wissenschaftliche Direktorin des WSI und Teil der Expertenkommission zur Zukunft der Hans-Böckler-Stiftung (2015-2017). Als Vorsitzende engagierte sie sich zwischen 2015 und 2018 in der Expertengruppe Workers' Voice and Good Corporate Governance in Transnational Companies in Europe. Seit Januar 2019 ist sie Mitglied des Hightech-Forums der Bundesregierung.

  • Martina Hofmann

    Bundesagentur für Arbeit

    Martina Hofmann leitet seit 2018 den Bereich Business Intelligence/Data Warehouse im IT-Systemhaus der BA und verantwortet eines der größten Data Warehouses im Public Sector der EU. In diesem Bereich etabliert sie aktuell ein Team Advanced Analytics, mit dem sie innovative Machine Learning Modelle zur Unterstützung der Prozesse in der BA entwickelt. 

  • Dr. Arnd Hofmeister

    nexus Institut

    Dr. Arnd Hofmeister, wissenschaftlicher Mitarbeiter am nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung (Berlin) ist Projektleiter des Projekts KIDD - Künstliche Intelligenz im Dienste der Diversität. Als Gesundheitswissenschaftler sind seine Arbeitsschwerpunkte u.a. im Bereich der (betrieblichen) Gesundheitsförderung mit dem Fokus auf die Ermöglichung von Mitarbeiter*innen- und Bürger*innenbeteiligung.

  • Dr. Vanessa Kubek

    Institut für Technologie und Arbeit

    Dr. Vanessa Kubek ist Diplom-Politologin, promovierte in Wirtschaftswissenschaften und ist Systemische Beraterin (DGSF), Systemischer Coach und Organisationsentwicklerin (SG/DGSF). Sie ist in Forschung und Beratung u.a. spezialisiert auf die Themen (digitale) Transformation in der Sozialwirtschaft sowie zukunftsfähige Ansätze zu Führung und Zusammenarbeit in Organisationen.

  • Pegah Maham

    Stiftung Neue Verantwortung

    Pegah Maham ist Data Scientist bei der Stiftung Neue Verantwortung (SNV). In der Berliner Denkfabrik baut sie eine Data Science Unit auf, die die Arbeit des Think Tanks mit datenbasierten Analysen unterstützt. Ein Schwerpunk ihrer Arbeit bildet dabei auch das KI Monitoring. Vor ihrer Position bei der SNV arbeitete Pegah als Data Scientist in einem Start-Up in der Branche von erneuerbaren Energien. Darüber hinaus hat sie Start-Ups freiberuflich bei der Konzeption ihrer KI Anwendungsfälle beraten. Pegah hat einen Master in Statistik von der Humboldt-Universität Berlin und einen Master in Data Science von der London School of Economics und Political Science (LSE).

  • Prof. Dr. Niels Pinkwart

    Educational Technology Lab im DFKI Projektbüro Berlin

    Prof. Dr. Niels Pinkwart ist Wissenschaftlicher Direktor des Forschungsbereichs Educational Technology Lab im DFKI Projektbüro Berlin. Zudem ist er Professor für Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin und als Principal Investigator am Einstein Center Digital Future und am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft tätig. Innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Informatik ist Prof. Pinkwart Sprecher der Arbeitsgruppe Learning Analytics.

  • Dr. Matthias Peissner

    Fraunhofer IAO

    Dr. Matthias Peissner ist Institutsdirektor und leitet den Forschungsbereich Mensch-Technik-Interaktion am Fraunhofer IAO. Seine interdisziplinären Teams arbeiten an Lösungen, die ein effizientes Zusammenspiel von Mensch und intelligenter Technik ermöglichen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind anpassungsfähige Systeme, zukünftige Arbeitsumgebungen und die Gestaltung positiver Nutzungserlebnisse. Er koordiniert das KI-Fortschrittszentrum »Lernende Systeme«, das Teil des international renommierten Cyber Valley in Stuttgart/Tübingen ist. Als Experte für die menschengerechte Gestaltung von KI-Systemen engagiert er sich in der »Plattform Lernende Systeme« und der »Global Partnership on AI«.

  • Isabel Rothe

    Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

    Isabel Rothe studierte Arbeits- und Organisationspsychologie an der Technischen Universität Berlin. Nach ihrem Abschluss 1989 war sie in der Beratung für Arbeits- und Technikgestaltung tätig.1992 erfolgte ein Wechsel zur Schering AG, bei der sie zuletzt als kaufmännische Leiterin des Berliner Produktionsstandortes wirkte. Anfang 2004 übernahm Isabel Rothe dann die Geschäftsführung der Jenapharm. Ende 2007 wurde sie zur Präsidentin der BAuA ernannt.

  • Dr. Rasmus Rothe

    CTO von Merantix

    Dr. Rasmus Rothe ist Mitbegründer und CTO von Merantix in Berlin, dem weltweit ersten Venture Studio für KI, und ein renommierter Deep-Learning-Forscher. Er hat über 15 akademische Arbeiten mit mehr als 1000 Zitaten zum Thema Deep Learning veröffentlicht, während er in Oxford, Princeton und an der ETH Zürich studierte, wo er promovierte und einen Gesichtserkennungsdienst mit über 150 Millionen Nutzern startete. 2019 wurde er von Forbes in die Liste der "30 unter 30" aufgenommen. Rasmus ist Gründungsvorstand des Deutschen KI-Verbandes und entwickelt und implementiert die nationale KI-Strategie in enger Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung.
     

  • Rosmarie Steininger

    CHEMISTREE

    Rosmarie Steininger ist die Gründerin und Geschäftsführerin von CHEMISTREE. Ihr ist es wichtig, ihre algorithmenbasierten Matching-Lösungen für ihre Kunden transparent und verständlich zu machen. Im Projekt KIDD – Künstliche Intelligenz im Dienste der Diversität – bringt sie mit der Onboarding-Lösung von CHEMISTREE ein Good Practice Beispiel ein und verantwortet den Arbeitsbereich „Transparenz und Basiswissen bei Algorithmen und KI“.
     

  • Oliver Suchy

    Deutscher Gewerkschaftsbund

    Oliver Suchy leitet die Abteilung „Digitale Arbeitswelten und Arbeitsweltberichterstattung“ beim Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Ein Schwerpunktthema ist die Nutzung und Gestaltung von Systemen Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Suchy arbeitet im internationalen Expert*innen-netzwerk Global Partnership on AI (GPAI) sowie im KI-Netzwerk der OECD (ONE AI). Er ist Mitglied der KI-Plattform „Lernende Systeme“ des BMBF sowie zur „Digitalen Arbeitswelt“ im BMAS. Er vertritt den DGB u. a. im Steuerkreis der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) sowie im Beraterkreis zum BMBF-Forschungsprogramm „Zukunft der Arbeit“. Suchy hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

  • Dr. Georg von Richthofen

    Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

    Georg von Richthofen ist Senior Researcher in der Innovation, Entrepreneurship & Gesellschaft Forschungsgruppe am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG). Hier leitet er das Forschungsprojekt „Künstliche Intelligenz & Wissensarbeit - Implikationen, Möglichkeiten und Risiken“. Als Postdoktorand forschte er am Department für Management, Technologie und Ökonomie an der ETH Zürich. Seine Promotion schrieb Georg von Richthofen über das Markenmanagement von plattformbasierten Firmen. Seine Fachbereiche sind die Digitalisierung der Arbeitswelt, Sharing Economy und Digitaler Konsum.

  • Christoph Winterhalter

    DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

    Nach seinem Studium der Informatik begann Christoph Winterhalter 1995 seine berufliche Laufbahn bei ABB. 2006 übernahm er die Leitung der Geschäftsbereiche für Roboterautomation und Roboterprodukte, bevor er 2010 in die ABB-Konzernforschung wechselte. 2013 wurde ihm die Leitung des globalen Geschäfts für Machinery Controls und Automation übertragen. Bald übernahm er das Steuerungs- und Leittechnikgeschäft von ABB in Zentraleuropa, wurde Vorstandsvorsitzender der DIN und Mitglied im ISO-Rat. Seit 2018 ist Christoph Winterhalter CEN-Vizepräsident für Geschäftspolitik und übernahm die Leitung der CEN-CENELEC Task Force zu China.

ab 10:45

Eintreten der Gäste in den virtuellen Raum und Umfrage

11:00 - 11:20

Eröffnung

Eröffnung Hubertus Heil, Bundesministerium für Arbeit und Soziales

11:20 - 11:40

Kick-off des Bundesprogramms „Zukunftszentren (KI)“

Kick-off des Bundesprogramms „Zukunftszentren (KI)“ und Startschuss für die Erweiterung der Zukunftszentren in Ostdeutschland mit Bundesminister Hubertus Heil (BMAS)

11:40 - 12:10

Keynote: Menschenzentrierte KI in Unternehmen

Keynote: Menschenzentrierte KI in Unternehmen und ihre partizipative Einführung

  • Prof. Dr. Niels Pinkwart, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

12:10 - 13:20

KI in Unternehmen und Betrieben

Wie können menschenzentrierte KI-Systeme erfolgreich und partizipativ in KMU implementiert und genutzt werden?  

  • Prof. Dr. Niels Pinkwart, KI-Wissens- und Weiterbildungszentrum 
  • Oliver Suchy, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
  • Diana Scholl, Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) 
  • Dr. Matthias Peissner, Fraunhofer IAO
  • Dr. Ina Heine, Vertreterin Zukunftszentrum Hessen
  • Prof. Dr. Heike Kraußlach, Vertreterin Zukunftszentrum, Thüringen
     

13:20 - 13:45

Pause und Vernetzung in Wonder.me

13:45 - 14:45 | Schwerpunkt: Betriebliche Praxis

KI ULTRA: Unternehmenslabore für Transformation und Change

Was sind die Erfolgsfaktoren für den Einsatz von KI in der Arbeitswelt?

  • Dr. Martin Braun, Fraunhofer IAO
  • Claudia Dukino, Fraunhofer IAO
  • Walter Ganz, Fraunhofer IAO
  • Dr. Matthias Peissner, Fraunhofer IAO
  • Dr. Jan-Paul Leuteritz, Fraunhofer IAO

14:45 - 15:30

Pause und Vernetzung in Wonder.me

15:30 - 16:15 | Schwerpunkt: Betriebliche Praxis

KI-Systeme menschenzentriert gestalten

Was macht eine gute KI im Arbeitskontext aus?

  • Dr. Detlef Gerst, IG-Metall 
  • Prof. Dr. Carolin Wienrich, Julius-Maximilians-Universität Würzburg 
  • Dr. Doris Aschenbrenner, Uni Delft Dr. 
  • Markus Dicks, Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft, KI-Observatorium
  • Moderation: Robert Peters, VDI-VDE-IT 

16:15 - 16:45

Pause und Vernetzung in Wonder.me

16:45 - 18:00 | Schwerpunkt: Betriebliche Praxis

KI in der Praxis und für die Praxis: Beispiele, Chancen und Herausforderungen

Wie wird KI schon heute konkret eingesetzt? Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus und was müssen wir bei ihrem Einsatz beachten?

  • Staatssekretär Björn Böhning, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Rosmarie Steininger, Chemistree 
  • Dr. Arnd Hofmeister, nexus Institut 
  • Dr. Vanessa Kubek, Institut für Technologie und Arbeit (IKA)
  • Martina Hofmann, Bundesagentur für Arbeit
  • Moderation: Daniel Erk 

18:00

Umfrage und Abschluss des ersten Tages

9:00

Vernetzung in Wonder.me

9:15

Rückblick

Rückblick Dr. Julia Borggräfe mit Tanja Samrotzki (Moderation) und Mads Pankow (Moderation)

9:30 - 10:15 | Schwerpunkt: Wissen

Die Beobachtung von KI in Arbeit und Gesellschaft

Mit welchen Indikatoren können wir die Verbreitung und die Effekte von KI messen und analysieren? Welche gibt es und welche brauchen wir noch?

  • Kristin Keveloh, LinkedIn
  • Pero Dosenovic, MeMo:KI
  • Karine Perset, OECD
  • Pegah Maham, Stiftung Neue Verantwortung 
  • Moderation: Judith Peterka, Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des BMAS

10:15 - 10:30

Pause und Vernetzung in Wonder.me

10:30 - 11:30 | Governance

Auf dem Weg zu einer europäischen KI?

Welche Regeln und Strukturen braucht es für eine sichere und vertrauenswürdige KI?

  • Staatssekretär Björn Böhning, BMAS
  • Isabel Rothe, Präsidentin der BAuA 
  • Dr. Rasmus Rothe, Merantix AG
  • Dr. Peter Gillich, Vorsitzender des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) 
  • Dr. Sarah Brückner, VDMA 
  • Moderation: Tanja Samrotzki

11:30 - 12:00

Pause und Vernetzung in Wonder.me

12:00 - 12:45 | Schwerpunkt: Wissen

Einblicke in die KI-Forschung: im Maschinenraum der Wissenschaft

Welche Forschungsprojekte fördern das BMAS und die Denkfabrik aktuell? Welche Ergebnisse zu KI in Arbeit und Gesellschaft liefern sie uns?

Virtuelle Stehtische in Wonder.me

  •  „KI und Wissensarbeit – Implikationen, Möglichkeiten und Risiken“ - Dr. Georg von Richthofen, Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG)
  • „Beschäftigungsrisiken und Arbeitsqualität in der digitalen Transformation“ - Dr. Alexandra Fedorets, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
  • Governance von Arbeit in der Wissensgesellschaft“ - Prof. Dr. Anke Hassel, Hertie School of Governance
  • OECD AI Programme on Work, Innovation, Productivity and Skills (AI WIPS) - Sarah Box, OECD; Dr. Stijn Broecke, OECD

12:45 - 13:30

The OECD Framework for the Classification of AI systems

The OECD Framework for the Classification of AI systems: call for feedback and input 

  • Audrey Plonk, OECD
  • Marko Grobelnik, Slovenia Jozef Stefan Institute  
  • Sebastian Hallensleben, VDE Association for Electrical, Electronic & Information Technologies
  • Olivia Erdelyi, University of Canterburry, School of Law
  • Karine Perset, OECD

Short Description: Members of the OECD.AI Network will present the draft OECD Framework for the Classification of AI systems that the group is developing. Its goal is to provide a user-friendly tool to differentiate AI systems and understand their policy implications. This session launches the public consultation on the Framework and will be an opportunity for participants to provide input on the Framework.

Dieses Panel findet ausschließlich in englischer Sprache statt. 

13:30 - 13:45

Pause und Vernetzung in Wonder.me

13:45 - 14:30 | Schwerpunkt: Governance

Von der Normung zum Best Practice

Welchen Beitrag können Standards und Normen für eine innovative, sichere und vertrauenswürdige KI leisten?

  • Dr. Julia Borggräfe, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Christoph Winterhalter, Deutsches Institut für Normung (DIN)
  • Dr. Joachim Bühler, TÜV
  • Dr. Tina Klüwer, KI Bundesverband
  • Moderation: Mads Pankow

15:00 - 15:45 | Schwerpunkt: Governance/Wissen

Black-Box KI – Wie wird KI kontrollierbar?

Sind Tests und Audits zur Gewährleistung diskriminierungsfreier Entscheidungen im Personalwesen eine gesellschaftliche Aufgabe?

  • Prof. Dr. Katharina Zweig, TU Kaiserslautern 
  • Leonie Beining, Stiftung Neue Verantwortung (SNV) 
  • Prof. Dr. Georg Borges, Universität des Saarlands 
  • Moderation: Nikolas Becker, Gesellschaft für Informatik

15:45 - 16:15

Pause und Vernetzung in Wonder.me

16:15 - 17:00 | Schwerpunkt: Wissen

Talk: Experimente im betrieblichen Kontext

Was wissen wir heute schon über die Auswirkungen von KI auf Arbeit und Jobs?

Vorstellung der Studie Künstliche Intelligenz -  Ein sozialpartnerschaftliches Forschungsprojekt untersucht die neue Arbeitswelt und Ausblick auf weitere Forschung in diesem Bereich

  • Dr. Marie-Christine Fregin, Research Centre for Education and the Labour Market (ROA) / Maastricht University 
  • Dr. Mark Nitzberg, Executive Director of the UC Berkeley Center for Human-Compatible AI, UC Berkeley 
  • Moderation: Mads Pankow

17:00

Verabschiedung und Abschluss

Partner & Projekte

  • Stiftung Neue Verantwortung

    Die Stiftung Neue Verantwortung (SNV) ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Think Tank mit Sitz in Berlin, der zu den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen des digitalen Wandels arbeitet. Derzeit beschäftigt die SNV rund 20 Expert:innen in Themenbereichen wie Cybersicherheitspolitik, Digitale Grundrechte, Digitale Öffentlichkeit, Data Governance und KI. Mit dem BMAS arbeitet die SNV bei der Entwicklung von KI-Indikatoren und im Rahmen des Projekts ExamAI zusammen.

    Zur Webseite der Stiftung Neue Verantwortung (SNV)

  • INQA

    Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) wurde vom Bundeministerium für Arbeit und Soziales initiiert und begleitet Organisationen und ihre Beschäftigten im Wandel der Arbeitswelt. Mit Studien und Praxiswissen trägt sie zur Diskussion bei und lässt betriebliche Ansätze erforschen und erproben. Dabei geht es auch um die menschenzentrierte Einführung von Künstlicher Intelligenz in der betrieblichen Praxis durch Lern- und Experimentierräume. 

    Zur Webseite der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

  • Fraunhofer IAO

    Mit Ideen zum Erfolg

    Wie arbeiten und leben Menschen in Zukunft? Zu dieser und ähnlichen Fragen forschen Wissenschaftler*innen am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und bringen ihre Erkenntnisse ergebnisorientiert in die Anwendung. Unsere Expert*innen gestalten das Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation ganzheitlich und kundenindividuell. Wir unterstützen Unternehmen und Institutionen, Potenziale neuer Technologien zu erkennen, diese gewinnbringend einzusetzen und attraktive Zukunftsmärkte zu erschließen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert das Projekt KI ULTRA, in dem Unternehmen ganzheitlich begleitet werden, wenn sie KI-Lösungen umsetzen, die die eigene Arbeitsumgebung betreffen. Dieses Projekt wird vom Fraunhofer IAO geleitet, das im Rahmen der Konferenz das Projektvorhaben und die Projektziele vorstellen wird.

    Zur Webseite des Fraunhofer IAO

  • Zukunftszentren

    Im ESF-Programm "Zukunftszentren" arbeiten seit Ende 2019 bis Ende 2022 fünf "Regionale Zukunftszentren" in den ostdeutschen Bundesländern, um insbesondere KMU bei der innovativen Gestaltung ihrer Arbeits- und Lernprozesse mit passgenauen Beratungsangeboten und innovativen Lehr-Lernkonzepten zu unterstützen. Wie in der KI-Strategie der Bundesregierung angekündigt, wurde das Modell der "Zukunftszentren" deutschlandweit ausgeweitet und um einen KI-Schwerpunkt erweitert. Insgesamt werden seit Frühjahr 2021 bis Ende 2022 sieben "Regionale Zukunftszentren" gefördert, die KMU Hilfestellung bei der partizipativen und co-kreativen Einführung und Anwendung von KI-Systemen leisten. Ein überregionales "KI Wissens- und Weiterbildungszentrum" soll übergreifendes Forschungswissen und praktische Umsetzungserfahrungen zu menschenzentrierten KI-Systemen zielgruppengerecht aufbereiten und der (Fach-)Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Im Rahmen der KI-Konferenz (finalen Titel einsetzen) wird der Startschuss für die neuen Zukunftszentren gegeben!

    Zur Webseite des Bundesprogramms "Zukunftszentren"

  • Gesellschaft für Informatik

    Seit 1969 vertritt die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) die Interessen der Informatiker*innen und setzt sich für eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung ein. Mit Förderung des Observatoriums Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft (KIO) der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft koordiniert die GI das Forschungsprojekt ExamAI – KI Testing & Auditing, das den vertrauenswürdigen Einsatz von KI in der Arbeitswelt untersucht.

  • Civic Innovation Platform

    Die Civic Innovation Platform ist ein Projekt der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft im BMAS und Teil der KI-Strategie der Bundesregierung. Es zielt darauf ab, gute Rahmenbedingungen für gesellschaftliche Innovationen auf Basis von KI-Technologien zu entwickeln, indem es Impulse aus der Mitte der Gesellschaft aufnimmt und zivilgesellschaftliche Innovationsprozesse fördert.  Mit dem Ideenwettbewerb „Gemeinsam wird es KI“ bietet das Projekt ideelle und finanzielle Unterstützung für Personen und Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft, die gemeinsam Ideen für eine gemeinwohlorientierte KI entwickeln und so den sozialen Fortschritt voranbringen wollen. Dahinter steht die Idee, den Kreationsprozess bereits von Anfang an zu unterstützen.

    Zur Webseite der Civic Innovation Platform

  • KI Observatorium

    Das Observatorium Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft ist ein Projekt der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des BMAS. Das Team des KI-Observatorium sucht gemeinsam mit einem fachübergreifenden Netzwerk von Expert:innen nach Antworten und Gestaltungsansätzen auf zahlreiche Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI in unserer Arbeits- und Lebenswelt stellen. Um die Fülle an Möglichkeiten und Herausforderungen zu analysieren und zu bewerten, die mit KI bereits heute, aber auch zukünftig verbunden ist, initiiert das KI-Observatorium interdisziplinäre Diskurse und fördert wissenschaftliche Studien und praxisorientierte Projekte. Damit fungiert das KI-O als Schnittstelle zwischen der Arbeitswelt, gesellschaftlichen Stakeholdern und der Politik und zeigt so Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsoptionen im Sinne einer menschenzentrierten, transparenten und sicheren Nutzung von KI.

    Zur Webseite des KI-Observatoriums

  • MeMo:KI

    Der Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz beobachtet seit Januar 2020 kontinuierlich die Entwicklung der öffentlichen und veröffentlichten Meinung zum Thema KI. Ziel des Projektes ist das Nachzeichnen der Entwicklungen des Diskurses sowie das frühzeitige Erkennen von Meinungsumschwüngen in der Bevölkerung. Das Projekt wird in Forschungspartnerschaft zwischen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem Center for Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum realisiert. Es wird gefördert durch die Stiftung Mercator.

  • DIW

    Das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) ist seit 1925 eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland. Es erforscht wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Zusammenhänge in gesellschaftlich relevanten Themenfeldern und berät auf dieser Grundlage Politik und Gesellschaft. Das Institut ist national und international vernetzt, stellt weltweit genutzte Forschungsinfrastruktur bereit und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs. Das DIW Berlin ist unabhängig und wird als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert.

    Zur Webseite des DIW Berlin

nach oben