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Künstliche Intelligenz

11 KI-Projekte für die betriebliche Praxis

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert betriebliche Lern- und Experimentierräume KI im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Unternehmen und Beschäftigte können dabei die Einführung und Nutzung von betrieblichen KI-Lösungen erproben. Dabei geht es um einen menschenzentrierten Einsatz von KI, der im sozialpartnerschaftlichen Miteinander entwickelt wird.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) wird die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen weltweit in den nächsten Jahren entscheidend mitprägen. Daher setzt auch die deutsche Wirtschaft verstärkt auf die Entwicklung und den Einsatz von KI-Systemen. Im Rahmen der Nationalen KI-Strategie forciert die Bundesregierung die Entwicklung menschenzentrierter und gemeinwohlorientierter KI-Anwendungen. Der Einsatz von KI stellt gerade kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten vor Herausforderungen: Daher fördert das BMAS betrieblichen Lern- und Experimentierräume KI. Dabei geht es um betriebsnahe Räume oder Verfahren, die konkret erproben, wie Künstliche Intelligenz in unterschiedlichen Branchen und Tätigkeitsbereichen erfolgreich eingesetzt werden kann. Unternehmen und ihre Beschäftigten werden dabei unterstützt, den Einsatz von  KI-Technologien gemeinsam zu gestalten.

Elf Projekte – 50 Unternehmen

Mit den betrieblichen Lern- und Experimentierräumen KI werden seit Ende 2020 elf innovative Projekte über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert. Beteiligt sind rund 50 kleinere und größere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen – vom Handwerk über Pflege bis Maschinenbau – sowie zahlreiche Universitäten, Forschungsinstitute und weitere Organisationen. Den Fortschritt können Sie auf der Projektwebseite verfolgen.

Projekte so vielfältig wie die Wirtschaft

Die Projekte in den Lern- und Experimentierräumen KI decken ein breites Spektrum von Wirtschaftssektoren ab. Das Projekt „DiCo“ untersucht, wie KI-Anwendungen Pflegekräfte im Einsatz unterstützen können. „AIXPERIMENTATIONLAB“ hilft Mitarbeiter*innen im Service, datenbasiert gute Entscheidungen zu treffen. „KARAT“ zeichnet die individuelle Stressbelastung von Beschäftigten in Fahrberufen auf und hilft dabei, sie zu reduzieren. „MeKIDI“ entwickelt menschengerechte, KI-basierte Prozessdigitalisierung für die Energiewirtschaft. „KI-Café“ erprobt eine interaktive Einführungsstrategie für ein KI-System im produzierenden Gewerbe. „KIDD“ erforscht, wie schon im Design-Prozess von KI-Systemen unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt werden und Menschen mit diversen Hintergründen einbezogen werden können.

Beispiele für die betriebliche Praxis

Die Lern- und Experimentierräume KI sind ein praxisorientierter Ansatz, um die menschen- und sozialorientierte Anwendung von KI nachhaltig für Unternehmen und Beschäftigte zu stärken. In allen Experimentierräumen ist die Einbeziehung der Beschäftigten und ihrer Vertreter*innen über den gesamten Projektverlauf Voraussetzung. Ziel ist es, Anwendungsbeispiele in der betrieblichen Praxis zu erproben, die auf andere Unternehmen und Branchen übertragen werden können. Daher werden alle Projekte wissenschaftlich begleitet und ihre Ergebnisse dokumentiert und veröffentlicht.

Veröffentlicht am 22. Mär 2021 zum Thema: Künstliche Intelligenz

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