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12.11.2018

Maßnahmen für einen menschenzentrierten Ansatz in der KI

Grafische Darstellung Info, Strategie
Um bei Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz an der Weltspitze zu sein, muss gleichermaßen in Technologie wie in die Kompetenzen der Menschen investiert werden.

Die Arbeitsplätze, Arbeitsorganisationen und Arbeitsbeziehungen werden sich durch die digitale Transformation und die rasanten technischen Entwicklungen deutlich verändern. Bei den in der Strategie benannten neuen Maßnahmen und Projekten wie bei den bereits laufenden Maßnahmen, liegt der Fokus auf einer menschengerechten Entwicklung und Nutzung von KI-Anwendungen in der Arbeitswelt.

Ein interdisziplinäres KI-Observatorium, eingerichtet im BMAS soll zukünftig die Auswirkungen intelligenter und autonomer Systeme im Betrieb, aber auch auf die Gesellschaft systematisch beobachten und analysieren. Mit dem Zukunftsfonds wird ein bundesweites Kompetenzzentrum entstehen, das einen breiten gesellschaftlichen Partizipationsprozess anstößt, um das Verständnis und die Akzeptanz von KI und anderer digitaler Technologien in der Bevölkerung zu fördern. Hier sollen interdisziplinäre Dialoge, Experimentierräume und zivilgesellschaftlichen Projekte konkret gefördert werden. Dem BMAS ist es darüber hinaus wichtig, dass bei der Einführung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der betrieblichen Praxis die Beschäftigten einbezogen werden. Hierzu sieht die KI-Strategie deshalb konkrete Maßnahmen wie Klarstellungen im Betriebsverfassungsgesetz vor, um die Rechte von Beschäftigten und Betriebsräten auch im Zeitalter Künstlicher Intelligenz abzusichern.

Die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft legt einen ihrer Arbeitsschwerpunkte auf KI. Der interdisziplinär und agil arbeitend Think Tank wird Trends in Technologie, Ökonomie und Gesellschaft beobachten und neue Lösungsansätze sowie politischen Gestaltungsbedarf identifizieren.

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