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30.11.2018

Fokusgruppe "Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt"

Eine Frau und andere Personen an einer Pinnwand.
Was bedeutet KI für Betriebe und Beschäftigte? Dies ist eine der Fragen, der die Fokusgruppe "Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt" für das BMAS nachgeht.

KI ist das Thema der Stunde. Auch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat man sich längst dem Thema angenommen. Mitte Oktober dieses Jahres fand die Auftaktsitzung der Fokusgruppe "Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt" statt. Als Teil der Plattform "Digitale Arbeitswelt" fällt sie in den Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und wird von der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft gesteuert.

Das Besondere an der Fokusgruppe ist, dass sie als sogenannte Schnittstelle zwischen der KI-Strategie der Bundesregierung – hier war das BMAS mit federführend – und der Plattform "Digitale Arbeitswelt" agiert. Im Gegensatz zur Plattform handelt es sich um eine Arbeitsebene, auf der Diskussionen und Beschlüsse für die Plattform entwickelt und vorbereitet werden. Diese fließen wiederum in die Digital-Strategie der Bundesregierung ein, die am 3. und 4. Dezember 2018 auf dem Digital-Gipfel in Nürnberg vorgestellt wird.

Hintergrund für die Einführung der Fokusgruppe "Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt" war das Ziel, die technologische Dimension von KI mit der betrieblichen und gesellschaftlichen Perspektive zusammenzubringen. Zu oft traten bisher beim Diskurs um KI die technologischen und theoretischen Aspekte in den Vordergrund. Zu selten ging es um konkrete Fragen der praktischen Anwendung von KI in Betrieben und den Auswirkungen auf Arbeitsorganisationen und die Beschäftigten. Wie kann der Entwicklungspfad von KI hin zu einer menschenzentrierten Anwendung aussehen? Auch Bundesminister Hubertus Heil bekräftigte wiederholt, dass der Mensch bei solchen Debatten wieder mehr im Mittelpunkt stehen muss.

Ganz konkret will die Fokusgruppe durch eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis Erkenntnisse von der KI in der Arbeitswelt gewinnen und daraus Empfehlungen für den Umgang mit KI in der betrieblichen Praxis ableiten. Dabei soll der Blick unter anderem auf Themen der Datensicherheit und auf konkrete Anwendungsbeispiele gelenkt werden. So gibt es schon erste Erfahrungen mit KI im Bereich des Personalwesens, der Versicherungen, Banken und des Handels. Ein Austausch internationaler Perspektiven zu intelligenten und autonomen Systemen ist ebenfalls ein festgeschriebenes Ziel der Fokusgruppe.
Das nächste Treffen der knapp 30-köpfigen Fokusgruppe ist für Ende Januar in Berlin angesetzt.

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