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KI-Observatorium

Global Partnership on AI ist neuer Knotenpunkt internationaler Kooperationen

Globus auf einem Schreibtisch
In der GPAI engagieren sich aktuell 14 Länder zusammen mit der Europäischen Union. Menschenrechte, Grundfreiheiten, Inklusion, Diversität, Innovation, Wirtschaftswachstum und Gemeinwohl: Staaten, die sich für den Einsatz von KI auf Grundlage dieser gemeinsamen Werte einsetzen, können GPAI beitreten.

Die Global Partnership on AI will die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz - in Kooperation mit der OECD - gemeinsam gestalten. Das deutsche KI-Observatorium setzt sich im Rahmen von GPAI für Fortschritte bei den globalen Standards für eine menschenzentrierte KI ein.

14 Staaten* und die Europäische Kommission bündeln ab dem 15. Juni 2020 ihre Expertise im Bereich der Künstlichen Intelligenz in der Global Partnership on Artifical Intelligence (GPAI). In diesem neuen Gremium werden weltweit führende KI-Expert*innen die neuesten technologischen Entwicklungen zusammentragen, bewerten und auf dieser Grundlage die Regierungen der Mitgliedstaaten beraten. Das deutsche KI-Observatorium und das Bundeswirtschaftsministerium organisieren die Mitarbeit der Bundesregierung in der GPAI.

Partnerschaft strebt globale Standards für KI an

Die GPAI wird Entwicklungen im Bereich KI international beobachten, um eine Grundlage für globale Qualitätsstandards für eine menschenzentrierte KI zu entwickeln. Die Partnerschaft will technologische Expertise in den globalen Diskurs einbringen und Projekte für einen gemeinsamen Wissenstransfer zu KI anstoßen. So soll eine Brücke zwischen Theorie und Praxis im Bereich KI gebaut werden.

Die Koordination innerhalb der Partnerschaft übernimmt das OECD-Sekretariat. Vier GPAI-Arbeitsgruppen befassen sich mit den Themen: 1) Verantwortungsvolle KI; 2) Umgang mit Daten; 3) Zukunft der Arbeit und 4) Innovation & Kommerzialisierung. Die Tätigkeiten der einzelnen Arbeitsgruppen werden mit Expertise aus den beiden sogenannten Center of Excellence in Montreal und Paris unterstützt.

Eine erste konstituierende Sitzung der Arbeitsgruppen findet bereits im Juli 2020 statt. Zum Start beschäftigt sich die Partnerschaft mit der Frage, wie KI-Anwendungen während der Corona-Pandemie in der Forschung und beim Nachverfolgen von Infektionsketten helfen können.

Die GPAI ist eine wichtige Säule für die fortschreitende internationale Vernetzung des deutschen KI-Observatoriums. Sie knüpft direkt an die gemeinsamen Wertegrundsätze für die Anwendung von KI der OECD und der G20 an und profitiert von den Forschungstätigkeiten der OECD im Rahmen des eigenen AI Observatory.

* Insgesamt gibt es mit Deutschland 15 Gründungsmitglieder: Neben den sieben G7-Staaten – Kanada, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Italien, Japan, USA und Deutschland – sind Australien, Indien, Mexiko, Neuseeland, Singapur, Slowenien, Südkorea und die Europäische Kommission Gründungsmitglieder der globalen Partnerschaft.

Veröffentlicht am 15.06.2020 zum Thema: KI-Observatorium

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