Navigation and service

Künstliche Intelligenz |

19 - 20 May 2021

Online

Algorithmen, Automatisierung und Arbeit - Wie KI unsere Arbeit und unser Leben besser machen kann

The video is embedded by Youtube.

The  data protection provisions of Google apply.

Künstliche Intelligenz (KI) kann in der Arbeitswelt den Weg zu mehr Teilhabe und Chancengleichheit ebnen. Gleichzeitig führt sie in vielen Arbeitsgebieten zu drastischen Veränderungen. Was muss getan werden, damit das Ergebnis dieser Transformation eine faire und soziale Arbeits- und Lebenswelt ist?

Darum ging es auf der KI-Konferenz des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft am 19. und 20. Mai.

Bundesminister Hubertus Heil

»KI ist ein Zukunftsversprechen für ein besseres, ein gesünderes und einfacheres Leben.«

Bundesminister Hubertus Heil

Dieses Versprechen umzusetzen, daran werden sich auch die Zukunftszentren beteiligen, für deren Erweiterung um Standorte in Westdeutschland im Rahmen der Veranstaltung der Startschuss gegeben wurde. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen werden in neu entwickelten KI-Modulen künftig unter anderem bei der partizipativen und co-kreativen Einführung von KI-Systemen unterstützt. Damit ergänzen die Zukunftszentren die Experimentierräume des BMAS, in denen Lösungen für die Arbeitswelt 4.0 entwickelt und dabei schon heute konkrete Erfahrungen bei der Anwendung von KI in der betrieblichen Praxis gesammelt werden.

Neben Bundesminister Heil und Staatssekretär Björn Böhning nahmen an der Konferenz zahlreiche nationale und internationale Expert*innen aus Forschungsinstituten, Gewerkschaften, KI-anwendungsorientierten Unternehmen, der OECD und der Verwaltung teil. In den elf Panels der Konferenz widmeten sich die Teilnehmer*innen zentralen Fragestellungen rund um Künstliche Intelligenz.

In den Diskussionen wurde deutlich, wie wichtig sowohl Regulierung als auch Freiräume sind: Klare Regeln sollen dafür sorgen, dass KI sicher, transparent und verantwortungsvoll eingesetzt wird und bieten Unternehmen und Start-ups Rechtssicherheit. Vor diesem Hintergrund begrüßten viele Teilnehmer*innen den Impuls, der vom kürzlich veröffentlichten KI-Regulierungsvorschlag der EU-Kommission ausgeht. Zugleich müssen auch Offenheit und Flexibilität gewahrt werden, um Innovationen zu fördern.

Auch was mit Begriffen wie einer menschenzentrierten und gemeinwohlorientierten Anwendung von KI-Systemen gemeint sein kann, wurde von den Teilnehmer*innen anhand konkreter Anwendungsszenarien genauer bestimmt - etwa im Sinne eines Schutzes vor Diskriminierung bei Personalentscheidungen. Zu den wichtigsten Voraussetzungen hierfür gehören: Eine sinnvolle und nachvollziehbare Klassifizierung bestehender und künftiger KI-Systeme, wie sie etwa das Framework der OECD vorsieht, aber auch deren Testung und Normierung - und dies alles auf der Grundlage qualitativ hochwertiger Daten.

Staatssekretär Björn Böhning

»Wenn immer mehr Entscheidungsprozesse in die KI verlagert werden, müssen wir dafür sorgen, dass Diskriminierung hier von Anfang an entgegengewirkt wird. «

Staatssekretär Björn Böhning

Konkret wurde es auch im Hinblick auf die betrieblichen und gesellschaftlichen Auswirkungen bestehender KI-Systeme. Im Panel zu „KI in der Praxis und für die Praxis“ diskutierte Staatssekretär Björn Böhning mit Expert*innen aus Arbeitswelt und Forschung über Anwendungsbeispiele sowie Chancen und Herausforderungen, die sich im Arbeitsalltag mit KI bereits heute abzeichnen. Das Ministerium arbeitet mit an dem Ziel, die Erfahrungen aus der Praxis um wissenschaftliche Analysen zu ergänzen. Auf diese Weise soll eine Basis für gut informierte politische Entscheidungen und die Governance von KI-Technologien geschaffen werden.

Moderation

  • Daniel Erk

    Moderator

    Daniel Erk ist Journalist, Autor und Moderator. Als Journalist arbeitet er u.a. für den Tagesspiegel, die Zeit und Zeit Campus sowie Business Punk. Er studierte in Berlin und Göttingen Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation sowie Politikwissenschaft. Neben seiner journalistischen Tätigkeit moderiert er Podcasts, Paneldiskussionen und Lesungen. Für Zeit Online ist er alle zwei Wochen im Podcast „Frisch an die Arbeit“ zu hören.

  • Mads Pankow

    Moderator

    Mads Pankow ist Politikberater und Autor. Er hat sich auf technikphilosophische und -soziologische Fragen spezialisiert, hält Vorträge zur Digitalen Gesellschaft und KI und berät das Innovationsbüro des BMFSFJ. In den Medien ist er als „Netzexperte“ bei ARD-Alpha gefragt und im Podcast „Mensch, Maschine!“ zu hören. Von 2014-2019 organisierte er das „Digital Bauhaus“, eine Konferenz zur Schnittstelle zwischen Technologie, Design und Gesellschaft.

  • Tanja Samrotzki

    Moderatorin

    Tanja Samrotzki ist Journalistin und Moderatorin. Als Parlamentskorrespondentin hat sie 20 Jahre für Fernsehsender über das politische Geschehen in Bonn und Berlin berichtet. Als Moderatorin genießt sie es, tiefer in Themen eintauchen zu können, als es in einer Nachrichtenredaktion möglich ist. Ihre profunde Kenntnis politischer Themen, Akteure und Strukturen bringt sie ein in die lebendige Gestaltung verschiedenster Formate.

Gäste

  • Hubertus Heil

    Bundesminister für Arbeit und Soziales

    Hubertus Heil ist seit März 2018 Bundesminister für Arbeit und Soziales. Bevor Hubertus Heil zum Bundesminister ernannt wurde, war er zwei Mal Generalsekretär der SPD (2005-2009 und 2017), deren Mitglied er seit 1988 ist. Außerdem vertritt der studierte Politikwissenschaftler seit 1998 den Wahlkreis Gifhorn-Peine mit einem Direktmandat im Deutschen Bundestag.

  • Björn Böhning

    Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Björn Böhning, Diplom-Politologe, ist seit März 2018 Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), und dort verantwortlich für die Politikbereiche Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, internationale Beschäftigungs- und Sozialpolitik, Digitalisierung und Arbeitswelt und für die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des BMAS. Böhning war zuvor Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin, Mitglied des SPD-Parteivorstandes, Juso-Bundesvorsitzender und ist Mitglied des D64-Zentrum für digitalen Fortschritt.

    Twitter: @BoehningB

  • Nikolas Becker

    Gesellschaft für Informatik

    Nikolas Becker ist Referent für Politik und Gesellschaft bei der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) und leitet dort das interdisziplinäre Forschungskonsortium „ExamAI – KI Testing und Auditing“, das den sicheren und diskriminierungsfreien Einsatz von KI in der Arbeitswelt untersucht.

  • Leonie Beining

    Stiftung Neue Verantwortung

    Leonie Beining arbeitet bei der Stiftung Neue Verantwortung im BMAS-geförderten Projekt „ExamAI – KI-Testing und Auditing" und ist in der Funktion für die Identifizierung von politischen Handlungsempfehlungen zur Implementierung geeigneter Test- und Auditierungsverfahren für KI in den Bereichen Industrieproduktion und HR-Management zuständig. In anderen Projekten befasste sich die Politik- und Verwaltungswissenschaftlerin mit dem Thema Nachvollziehbarkeit von algorithmischen Entscheidungen für Betroffene und setzte sich mit der Frage auseinander, wie sich zivilgesellschaftliche Akteure stärker in die Gestaltung der Digitalisierung einbringen können.

  • Prof. Dr. Georg Borges

    Universität des Saarlandes

    Professor Dr. Georg Borges leitet das Institut für Rechtsinformatik an der Universität des Saarlandes und ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Rechtsinformatik, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht sowie Rechtstheorie. Er war zudem Richter am Oberlandesgericht Hamm.

    Prof. Dr. Borges ist einer der führenden Experten im Bereich des IT-Rechts und der Rechtsinformatik mit Forschungsschwerpunkten in Rechtsfragen der Künstlichen Intelligenz, des Datenschutzes sowie Big Data und Industrie 4.0.

  • Dr. Julia Borggräfe

    Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Dr. Julia Borggräfe ist Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und leitet dort seit Mai 2018 die neu geschaffene Abteilung „Digitalisierung und Arbeitswelt“. Ihre Ausbildung und berufliche Laufbahn vervollständigte sie nach dem Abschluss ihres Jurastudiums mit internationalen beruflichen Stationen u. a. in New York, Paris und Tel Aviv sowie mit der Veröffentlichung verschiedener Fachpublikationen zu personalrechtlichen und personalpolitischen Themen. Sie war vor ihrer Tätigkeit im BMAS u.a. als Senior Vice President Human Resources & Corporate Governance der Messe Berlin und Senior Manager HR Western Europe Sales & Financial Services der Daimler AG Stuttgart sowie als Beraterin mit den Schwerpunkten Change Management, Organisationsentwicklung, Human Resources, Unternehmens- und Führungskultur tätig.

    Twitter: @JBorggrafe

  • Sarah Box

    OECD

    Sarah Box ist Senior Counsellor in der Direktion Wissenschaft, Technologie und Innovation (Science, Technology and Innovation, STI) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). In dieser Funktion unterstützt sie Direktoren bei strategischen Angelegenheiten, wie den von den G7, G20 oder anderen hochrangigen Foren ausgegebenen Mandaten, der Koordination und Nachverfolgung neu entstehender und wichtiger Arbeitsströme (einschließlich künstlicher Intelligenz und der Einrichtung des Sekretariats für die globale Partnerschaft zu KI durch die OECD), der Entwicklung des Arbeitsprogramms sowie Haushaltsplans der STI sowie der Beaufsichtigung der Kommunikationseinheit des STI. Sarah Box stieß 2006 zur OECD, damals in der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit. 2007 wechselte sie zur STI, wo sie umfangreiche Erfahrungen im gesamten Aufgabenbereich der STI gesammelt hat, darunter zu den Themen Humanressourcen für Wissenschaft und Technologie, Innovationsstrategie der OECD, öffentliche Forschungsorganisationen, Schiffsbaubranche, Offenheit des Internets und Digitalwirtschaft, und als Counsellor für die STI-Direktoren fungiert. Vor ihrer Tätigkeit für die OECD arbeitete sie als Senior Research Economist bei der Australian Productivity Commission und als Volkswirtin beim Finanzministerium Neuseelands.

  • Dr. Stijn Broecke

    University of London

    Stijn Broecke ist Senior Ökonom bei der OECD, wo er die Kampagne zur Zukunft der Arbeit der Organisation leitet. Aktuell ist er für ein umfangreiches Arbeitsprogramm verantwortlich, das die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf den Arbeitsmarkt beurteilen soll. Stijn Broecke hat seinen MPhil-Abschluss an der University of Cambridge und seinen Doktorgrad (PhD) an der University of London erworben. Zuvor war er bei der Afrikanischen Entwicklungsbank und im öffentlichen Dienst in Großbritannien und in Mosambik tätig.

  • Dr. Joachim Bühler

    TÜV

    Joachim Bühler ist seit Oktober 2017 Geschäftsführer und Präsidiumsmitglied beim TÜV-Verband VdTÜV. Von 2011 bis 2017 war er beim Digitalverband Bitkom. Dort war er unter anderem für die Geschäftsleitung des Bereichs für Politik, Wirtschaft und Technologien verantwortlich. Der promovierte Politikwissenschaftler war vor seiner Zeit beim Bitkom als persönlicher Referent eines Bundestagsabgeordneten tätig.

  • Markus Dicks

    KI-Observatorium

    Markus Dicks hat eine Berufsausbildung bei der Krupp Stahl AG absolviert und studierte Biochemie und Europawissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum.Nach Abschluss des Studiums war er für den Projektträger VDI Technologiezentrum im Bereich Zivile Sicherheitsforschung mit den Schwerpunkten Sicherer Luftverkehr und Biometrie tätig.Seit dem Jahr 2013 war er für das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz tätig.Seit 2019 arbeitet Markus Dicks für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft und ist Projektleiter für das dortige KI-Observatorium.

  • Pero Došenović

    MeMo:KI

    Pero Došenović ist seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft und Politische Kommunikation an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und forscht dort zur öffentlichen Wahrnehmung von Digitalisierung und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen. Er ist beteiligt am Projekt Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz, wo sein Fokus auf gesellschaftlichen Konflikten rund um das Thema KI liegt.

  • Olivia Erdelyi

    University of Canterburry, School of Law

    Olivia Erdelyi is lecturer at University of Canterbury, School of Law. Benefiting from a multidisciplinary background in artificial intelligence (AI), economics, law, and political science, she is interested in developing sustainable policies to enable beneficial development and societal adoption of emerging technologies, in particular AI. Her core focus is on developing robust regulatory and governance frameworks and proactively tackling economic, ethical, legal, societal, and policy issues raised by such technologies. She is member of the OECD Network of Experts on AI (ONE AI), the AI forum of New Zealand’s working group ”Forging a Coordinated AI Strategy for New Zealand,” and is involved in an AI policy initiative spearheaded by the World Economic Forum’s Centre for the Fourth Industrial Revolution and the New Zealand government. Prior to this role, she worked with international law firms, the Court of Justice of the European Union, and the European Commission in corporate law and international financial regulation.

  • Dr. Alexandra Fedorets

    Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.

    Alexandra Fedorets forscht zum Thema Arbeitsmarkt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Ihre Promotion schrieb sie im Bereich empirische Arbeitsmarktökonomik an der Humboldt-Universität zu Berlin. In ihrer Dissertation analysierte sie die Auswirkung des technologischen Wandels auf den Arbeitsmarkt. Ihr aktuelles Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Messung der Auswirkungen der Digitalisierung und der Verbreitung von KI auf die Arbeit. Sie ist Autorin mehrerer akademischer Publikationen und Expertin für das Thema Mindestlohn.

  • Marie-Christine Fregin

    Research Centre for Education and the Labour Market (ROA) / Maastricht University

    Dr. Marie-Christine Fregin ist Forschungsleiterin am Forschungszentrum für Ausbildung und Arbeitsmarkt (ROA) der Universität Maastricht. Sie besitzt einen Doktortitel (PhD) in Wirtschaftswissenschaften der Universität Maastricht. Ihre Forschung konzentriert sich auf künstliche Intelligenz und wie deren Implementierung sich auf die Aufgaben, Kompetenzanforderungen, Produktivität, Wohlergehen und nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern auswirkt. Aktuell ist Marie-Christine Fregin als wissenschaftliche Koordinatorin einer Forschungszusammenarbeit mit dem Titel „FutureFit Workforce“ zwischen der ROA und einem multinationalen Energieunternehmen tätig, bei der empirische Studien mit Co-Creation-Prozessen zur Analyse zukünftiger Kompetenzbedürfnisse und Umschulungschancen im Energiesektor kombiniert werden.

  • Dr. Detlef Gerst

    IG Metall

    Dr. Detlef Gerst, Diplom Sozialwirt, leitet das Ressort „Zukunft der Arbeit“ beim Vorstand der IG Metall. Er entwickelt Konzepte für die Gestaltung von Produktionssystemen, neuen Formen der Arbeitsorganisation sowie für die Umsetzung von Digitalisierung und Industrie 4.0. In diesen Themenfeldern berät und qualifiziert er Betriebsräte. Bevor er zur IG Metall wechselte, arbeitete er am Soziologischen Forschungsinstitut der Universität Göttingen (SOFI e.V.) und als Leiter der Forschungsgruppe Arbeitswissenschaft am Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) an der Universität Hannover.

  • Dr. Peter Gillich

    Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik

    Dr. Peter Gillich, stellvertretender Leiter der Abteilung „Arbeit“ im hessischen Ministerium für Soziales und Integration, beschäftigt sich mit der Bearbeitung von Grundsatzfragen zum Arbeitsschutz und ist zuständig für die IT-Fachanwendungen und das Qualitätsmanagementsystem für die Arbeitsschutzbehörden. Er ist Leiter des Referates „Grundsatzfragen des Arbeitsschutzes, Arbeitsschutzpolitik“ und amtierender Vorsitzender des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI). 

  • Marko Grobelnik

    Institut Jožef Stefan

    Marko Grobelnik forscht im Bereich der künstlichen Intelligenz. Seine Schwerpunktbereiche sind maschinelles Lernen, Daten-/Text-/Web-Mining, Netzwerkanalyse, semantische Technologien, Deep Text Understanding und Datenvisualisierung. Marko Grobelnik ist Co-Leiter des KI-Labors am Institut Jožef Stefan in Slowenien und ist CEO von Quintelligence.com, das auf die Lösung komplexer KI-Probleme für die Geschäftswelt spezialisiert ist. Er arbeitet mit bedeutenden europäischen Wissenschaftseinrichtungen und Industriezweigen zusammen. Zudem hat Marko Grobelnik an mehreren Büchern mitgewirkt, war Mitgründer diverser Start-Ups und ist/war an über 50 von der EU finanzierten Forschungsprojekten zu verschiedenen Aspekten der künstlichen Intelligenz beteiligt. 2016 wurde Marko Grobelnik zum Digital Champion von Slowenien bei der Europäischen Kommission ernannt.

  • Sebastian Hallensleben

    Association for Electrical, Electronic & Information Technologies

    After a PhD in physics, Dr Sebastian Hallensleben initially worked in a range of IT and management roles in telecoms and financial services in Europe. He moved on towards advising the German government e.g. on a flagship initiative for research/industry clusters, on fostering open innovation and sustainable development topics as well as on their Hightech Stratey. He advises companies and institutions on their digital transformation and has also worked on the creation and management of development projects in Africa, in particular in areas of waste management, water and energy. Today, Sebastian Hallensleben leads digitalisation and AI strategy for a large engineering association (VDE e.V.) and is the convenor for the CEN-CENELEC AI Focus Group in Europe as well as for the IEC special group on ethics in autonomous and AI applications. He also represents the German standards organisation DKE in the Oceanis network and is shaping the German steering group for AI standardisation.

  • Prof. Dr. Anke Hassel

    Hertie School of Governance

    Anke Hassel ist Professor of Public Policy an der Hertie School. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung und Expertise in den Bereichen Arbeitsmarkt, Sozialpartnerschaft, Mitbestimmung und vergleichende politische Ökonomie der Industrienationen. Von 2016 bis 2019 war sie Wissenschaftliche Direktorin des WSI und Teil der Expertenkommission zur Zukunft der Hans-Böckler-Stiftung (2015-2017). Als Vorsitzende engagierte sie sich zwischen 2015 und 2018 in der Expertengruppe Workers' Voice and Good Corporate Governance in Transnational Companies in Europe. Seit Januar 2019 ist sie Mitglied des Hightech-Forums der Bundesregierung.

  • Dr. Ina Heine

    „Regionales Zukunftszentrum" Hessen

    Ina Heine ist Oberingenieurin am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University und leitet dort seit 2017 den interdisziplinären Forschungsbereich Organisationsentwicklung. Nach ihrem Studium der Arbeits-, Organisations- und Kognitionspsychologie an der Maastricht University mit Aufenthalten an der Flinders University und der Universidad de Sevilla ist sie 2012 für ihre Promotion an die RWTH Aachen University gegangen. Dort hat sie 2016 ihre Promotion im Bereich qualitätsorientierter Entscheidungen abgeschlossen. Ihr Forschungsschwerpunkt ist das Cognitive Engineering bzw. das gemeinsame Entscheiden von Mensch und Maschine.

  • Martina Hofmann

    Bundesagentur für Arbeit

    Martina Hofmann leitet seit 2018 den Bereich Business Intelligence/Data Warehouse im IT-Systemhaus der BA und verantwortet eines der größten Data Warehouses im Public Sector der EU. In diesem Bereich etabliert sie aktuell ein Team Advanced Analytics, mit dem sie innovative Machine Learning Modelle zur Unterstützung der Prozesse in der BA entwickelt. 

  • Dr. Arnd Hofmeister

    nexus Institut

    Dr. Arnd Hofmeister, wissenschaftlicher Mitarbeiter am nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung (Berlin) ist Projektleiter des Projekts KIDD - Künstliche Intelligenz im Dienste der Diversität. Als Gesundheitswissenschaftler sind seine Arbeitsschwerpunkte u.a. im Bereich der (betrieblichen) Gesundheitsförderung mit dem Fokus auf die Ermöglichung von Mitarbeiter*innen- und Bürger*innenbeteiligung.

  • Kristin Keveloh

    LinkedIn

    Kristin Keveloh ist Senior Managerin im Bereich Public Policy bei LinkedIn. Dort leitet sie das Economic Graph Progamm im deutschsprachigen Raum und arbeitet mit Regierungen, internationalen Organisationen und Forschungsinstituten an Projekten zum Thema Arbeitsmarkt. Vor ihrer Tätigkeit bei LinkedIn hat sie u.a. bei dem Weltwirtschaftsforum gearbeitet und dort an Berichten wie dem Future of Jobs Bericht mitgearbeitet. Vorher war sie bei den Vereinten Nationen tätig.

  • Prof. Dr. Heike Kraußlach

    „Regionales Zukunftszentrum" Thüringen

    Nach langjähriger Tätigkeit als Personalleiterin ist Prof. Dr. Heike Kraußlach seit 2009 Professorin des Lehrstuhls Allgemeine Betriebswirtschaft, insbesondere Personalwirtschaft, am Fachbereich Betriebswirtschaft der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Ihr Forschungsschwerpunkt umfasst die Bereiche Personalentwicklung, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Digitale Transformation. Prof. Kraußlach ist Mitgründerin und Koordinatorin des „Netzwerks Gesunde Arbeit in Thüringen“ und leitet verschiedene Forschungsprojekte, z. B. das Projekt „Digitale Arbeit erfolgreich gesund gestalten“ sowie das „Zentrum Digitale Transformation Thüringen“ (ZeTT). 2014 wurde Prof. Kraußlach durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft in den Arbeitskreis „Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft“ berufen und ist an der Umsetzung der „Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen“ (RIS3 Thüringen) beteiligt.

  • Dr. Vanessa Kubek

    Institut für Technologie und Arbeit

    Dr. Vanessa Kubek ist Diplom-Politologin, promovierte in Wirtschaftswissenschaften und ist Systemische Beraterin (DGSF), Systemischer Coach und Organisationsentwicklerin (SG/DGSF). Sie ist in Forschung und Beratung u.a. spezialisiert auf die Themen (digitale) Transformation in der Sozialwirtschaft sowie zukunftsfähige Ansätze zu Führung und Zusammenarbeit in Organisationen.

  • Pegah Maham

    Stiftung Neue Verantwortung

    Pegah Maham ist Data Scientist bei der Stiftung Neue Verantwortung (SNV). In der Berliner Denkfabrik baut sie eine Data Science Unit auf, die die Arbeit des Think Tanks mit datenbasierten Analysen unterstützt. Ein Schwerpunk ihrer Arbeit bildet dabei auch das KI Monitoring. Vor ihrer Position bei der SNV arbeitete Pegah als Data Scientist in einem Start-Up in der Branche von erneuerbaren Energien. Darüber hinaus hat sie Start-Ups freiberuflich bei der Konzeption ihrer KI Anwendungsfälle beraten. Pegah hat einen Master in Statistik von der Humboldt-Universität Berlin und einen Master in Data Science von der London School of Economics und Political Science (LSE).

  • Dr. Mark Nitzberg

    University of California, Berkeley

    Dr. Mark Nitzberg, Ph.D. is Executive Director of CHAI, the Center for Human-Compatible AI, and Director of Technology Research at BRIE, the Berkeley Roundtable on the International Economy, at the University of California at Berkeley. He also serves as consultant to corporate and government entities leveraging his combined experience as a globally networked computer scientist and serial social entrepreneur.

  • Dr. Matthias Peissner

    Fraunhofer IAO

    Dr. Matthias Peissner ist Institutsdirektor und leitet den Forschungsbereich Mensch-Technik-Interaktion am Fraunhofer IAO. Seine interdisziplinären Teams arbeiten an Lösungen, die ein effizientes Zusammenspiel von Mensch und intelligenter Technik ermöglichen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind anpassungsfähige Systeme, zukünftige Arbeitsumgebungen und die Gestaltung positiver Nutzungserlebnisse. Er koordiniert das KI-Fortschrittszentrum »Lernende Systeme«, das Teil des international renommierten Cyber Valley in Stuttgart/Tübingen ist. Als Experte für die menschengerechte Gestaltung von KI-Systemen engagiert er sich in der »Plattform Lernende Systeme« und der »Global Partnership on AI«.

  • Karine Perset

    OECD

    Karine Perset ist Administratorin des AI Policy Observatory der OECD innerhalb der Division Digital Economy Policy in Paris. Ihr Fokus liegt auf Trends bei der Entwicklung und Verbreitung künstlicher Intelligenz sowie auf den Chancen und Herausforderungen für die Öffentlichkeit im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz. Sie leitet das OECD Network of Experts on AI (ONE AI) und das AI Policy Observatory (OECD.AI) der OECD. Davor war sie Beraterin des ICANN-Beratungsausschuss der Regierungen (Governmental Advisory Committee, GAC) und zuvor Counsellor der STI-Direktoren der OECD. Karine Perset besitzt die französisch-amerikanische Doppelstaatsangehörigkeit.

  • Judith Peterka

    Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft

    Judith Peterka arbeitet als Analystin in der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und ist Teil des deutschen KI-Observatoriums. Ihr Fokus liegt auf dem Aufbau der Evidenzbasis zu KI in Arbeit und Gesellschaft, einschließlich der Entwicklung von KI-Indikatoren. Zuvor war sie als Wirtschaftsberaterin für den britischen öffentlichen Dienst tätig und beriet u.a. das britische Büro für Künstliche Intelligenz. Zudem hat Sie im OECD-Direktorat für Bildung und als Teach-First-Mathematiklehrerin an einer Sekundarschule im Osten Londons gearbeitet.

  • Robert Peters

    Institut für Innovation und Technik

    Robert Peters vom Institut für Innovation und Technik (iit) ist als Zukunftsforscher und Politikberater Autor diverser Studien zur Zukunft der Arbeit. Für das BMAS koordiniert er den Fachdialog „Mensch-Technik-Interaktion – Arbeiten mit Künstlicher Intelligenz“. Für das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag untersucht er u.a. den Einsatz von KI im Recruiting und im Bildungssektor. Bereits seit 2015 ist er als freiberuflicher Moderator tätig.

  • Prof. Dr. Niels Pinkwart

    Educational Technology Lab im DFKI Projektbüro Berlin

    Prof. Dr. Niels Pinkwart ist Wissenschaftlicher Direktor des Forschungsbereichs Educational Technology Lab im DFKI Projektbüro Berlin. Zudem ist er Professor für Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin und als Principal Investigator am Einstein Center Digital Future und am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft tätig. Innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Informatik ist Prof. Pinkwart Sprecher der Arbeitsgruppe Learning Analytics.

  • Audrey Plonk

    OECD

    Audrey Plonk ist seit 2019 Leiterin der Division Digitalwirtschaftspolitik (Digital Economy Policy, DEP), bei der sie für die Umsetzung des Arbeitsprogramms zweier Ausschüsse bei der OECD verantwortlich ist: dem Ausschuss für Digitalwirtschaftspolitik und dem Ausschuss für Verbraucherpolitik. Bevor sie zur OECD stieß, war Audrey Plonk Senior Director Global Security Policy und SeniorDirector Public Policy bei der Intel Corporation, wo sie zehn Jahre lang  Aspekte der Digitalpolitik bearbeitete. Zuvor arbeitete sie von 2007 bis 2008 im Bereich digitale Sicherheit bei der OECD. Darüber hinaus war sie als Beraterin der National Cyber Security Division des US-amerikanischen Department of Homeland Security tätig. Derzeit ist Audrey Plonk Mitglied des Forum on Cyber Resilience der National Academies of Sciences.

  • Isabel Rothe

    Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

    Isabel Rothe studierte Arbeits- und Organisationspsychologie an der Technischen Universität Berlin. Nach ihrem Abschluss 1989 war sie in der Beratung für Arbeits- und Technikgestaltung tätig.1992 erfolgte ein Wechsel zur Schering AG, bei der sie zuletzt als kaufmännische Leiterin des Berliner Produktionsstandortes wirkte. Anfang 2004 übernahm Isabel Rothe dann die Geschäftsführung der Jenapharm. Ende 2007 wurde sie zur Präsidentin der BAuA ernannt.

  • Dr. Rasmus Rothe

    CTO von Merantix

    Dr. Rasmus Rothe ist Mitbegründer und CTO von Merantix in Berlin, dem weltweit ersten Venture Studio für KI, und ein renommierter Deep-Learning-Forscher. Er hat über 15 akademische Arbeiten mit mehr als 1000 Zitaten zum Thema Deep Learning veröffentlicht, während er in Oxford, Princeton und an der ETH Zürich studierte, wo er promovierte und einen Gesichtserkennungsdienst mit über 150 Millionen Nutzern startete. 2019 wurde er von Forbes in die Liste der "30 unter 30" aufgenommen. Rasmus ist Gründungsvorstand des Deutschen KI-Verbandes und entwickelt und implementiert die nationale KI-Strategie in enger Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung.
     

  • Diana Scholl

    Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW)

    Diana Scholl leitet beim Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. den Bereich der politischen Netzwerke und Strategien sowie stellv. den Bereich Volkswirtschaft. Dabei ist sie u.a. auch federführend für die Mittelstandsallianz, ein Zusammenschluss von mehr als 30 mittelständisch geprägten Verbänden, verantwortlich. Politisch vertritt sie den Verband in diversen politischen Gremien und Netzwerken.

  • Rosmarie Steininger

    CHEMISTREE

    Rosmarie Steininger ist die Gründerin und Geschäftsführerin von CHEMISTREE. Ihr ist es wichtig, ihre algorithmenbasierten Matching-Lösungen für ihre Kunden transparent und verständlich zu machen. Im Projekt KIDD – Künstliche Intelligenz im Dienste der Diversität – bringt sie mit der Onboarding-Lösung von CHEMISTREE ein Good Practice Beispiel ein und verantwortet den Arbeitsbereich „Transparenz und Basiswissen bei Algorithmen und KI“.
     

  • Oliver Suchy

    Deutscher Gewerkschaftsbund

    Oliver Suchy leitet die Abteilung „Digitale Arbeitswelten und Arbeitsweltberichterstattung“ beim Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Ein Schwerpunktthema ist die Nutzung und Gestaltung von Systemen Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Suchy arbeitet im internationalen Expert*innen-netzwerk Global Partnership on AI (GPAI) sowie im KI-Netzwerk der OECD (ONE AI). Er ist Mitglied der KI-Plattform „Lernende Systeme“ des BMBF sowie zur „Digitalen Arbeitswelt“ im BMAS. Er vertritt den DGB u. a. im Steuerkreis der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) sowie im Beraterkreis zum BMBF-Forschungsprogramm „Zukunft der Arbeit“. Suchy hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

  • Dr. Georg von Richthofen

    Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

    Georg von Richthofen ist Senior Researcher in der Innovation, Entrepreneurship & Gesellschaft Forschungsgruppe am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG). Hier leitet er das Forschungsprojekt „Künstliche Intelligenz & Wissensarbeit - Implikationen, Möglichkeiten und Risiken“. Als Postdoktorand forschte er am Department für Management, Technologie und Ökonomie an der ETH Zürich. Seine Promotion schrieb Georg von Richthofen über das Markenmanagement von plattformbasierten Firmen. Seine Fachbereiche sind die Digitalisierung der Arbeitswelt, Sharing Economy und Digitaler Konsum.

  • Prof. Dr. Carolin Wienrich

    Universität Würzburg

    Als Juniorprofessorin für Mensch-Computer-Systeme sowie der Co-Leiterin des XR-HUBs an der JMU Würzburg gestaltet sie digitale Transformationen. An der Schnittstelle von Psychologie und Informatik erforscht sie dabei den Einsatz von XR Simulationen zur menschzentrierten Entwicklung und Evaluation von KI Systemen und digitalen Interventionen. Innovative Lehr- und Lernformate im Bereich AI-Literacy liegen ihr am Herzen. 

  • Christoph Winterhalter

    DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

    Nach seinem Studium der Informatik begann Christoph Winterhalter 1995 seine berufliche Laufbahn bei ABB. 2006 übernahm er die Leitung der Geschäftsbereiche für Roboterautomation und Roboterprodukte, bevor er 2010 in die ABB-Konzernforschung wechselte. 2013 wurde ihm die Leitung des globalen Geschäfts für Machinery Controls und Automation übertragen. Bald übernahm er das Steuerungs- und Leittechnikgeschäft von ABB in Zentraleuropa, wurde Vorstandsvorsitzender der DIN und Mitglied im ISO-Rat. Seit 2018 ist Christoph Winterhalter CEN-Vizepräsident für Geschäftspolitik und übernahm die Leitung der CEN-CENELEC Task Force zu China.

Als Ministerium, das verantwortlich für die Gestaltung der Arbeitswelt ist, setzt das BMAS beim Thema KI an der betrieblichen Praxis an. Die realen Erfahrungen, die in Unternehmen gesammelt werden, reichert das BMAS durch wissenschaftliche Analysen weiter an. Daraus entsteht eine solide Evidenz- und Wissensgrundlage, die essentiell für informierte politische Entscheidungen und die Governance von KI-Technologien ist – gerade auch vor dem Hintergrund des kürzlich veröffentlichten KI-Regulierungsvorschlag der Europäischen Kommission. Damit sind die drei Schwerpunkte gegeben, die auch das Programm der Konferenz strukturieren: betriebliche Praxis, Wissen und Governance. Die einzelnen Panels sind jeweils einem dieser Schwerpunkte zugeordnet. So können Sie genau das wählen, was Sie interessiert.

ab 10:45

Eintreten der Gäste in den virtuellen Raum und Umfrage

11:00 - 11:20

Eröffnung

Eröffnung Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales

11:20 - 11:40

Kick-off des Bundesprogramms „Zukunftszentren (KI)“

Kick-off des Bundesprogramms „Zukunftszentren (KI)“ und Startschuss für die Erweiterung der Zukunftszentren in Ostdeutschland mit Bundesminister Hubertus Heil (BMAS), Prof.Dr. Heike Kraußlach (Zukunftszentrum Thüringen) und Dr. Ina Heine (Zukunftszentrum Hessen)

11:40 - 12:10

Keynote: Menschenzentrierte KI in Unternehmen

Keynote: Menschenzentrierte KI in Unternehmen und ihre partizipative Einführung

  • Prof. Dr. Niels Pinkwart, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

12:10 - 13:20

KI in Unternehmen und Betrieben

Wie können menschenzentrierte KI-Systeme erfolgreich und partizipativ in KMU implementiert und genutzt werden?  

  • Prof. Dr. Niels Pinkwart, KI-Wissens- und Weiterbildungszentrum 
  • Oliver Suchy, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
  • Diana Scholl, Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) 
  • Dr. Matthias Peissner, Fraunhofer IAO
  • Dr. Ina Heine, Vertreterin Zukunftszentrum Hessen
  • Prof. Dr. Heike Kraußlach, Vertreterin Zukunftszentrum Thüringen
  • David Küstner, Synergeticon

13:20 - 13:45

Pause und Vernetzung in Wonder.me

13:45 - 14:45 | Schwerpunkt: Betriebliche Praxis

KI ULTRA: Unternehmenslabore für Transformation und Change

Was sind die Erfolgsfaktoren für den Einsatz von KI in der Arbeitswelt?

  • Dr. Martin Braun, Fraunhofer IAO
  • Claudia Dukino, Fraunhofer IAO
  • Dr. Jan-Paul Leuteritz, Fraunhofer IAO
  • Doreen Fischer, fischerwerke GmbH & Co. KG
  • Eberhard Klotz, Festo 
  • Dr. Marvin Deversi, Barmer
  • Cedric Oette, Hawk Intelligent Technologies GmbH 

14:45 - 15:30

Pause und Vernetzung in Wonder.me

15:30 - 16:15 | Schwerpunkt: Betriebliche Praxis

KI-Systeme menschenzentriert gestalten

Was macht eine gute KI im Arbeitskontext aus?

  • Dr. Detlef Gerst, IG-Metall 
  • Prof. Dr. Carolin Wienrich, Julius-Maximilians-Universität Würzburg 
  • Prof. Dr. Doris Aschenbrenner, Aalen University, TU Delft
  • Dr. Markus Dicks, Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft, KI-Observatorium
  • Moderation: Robert Peters, Institut für Innovation und Technik – iit 

16:15 - 16:45

Pause und Vernetzung in Wonder.me

16:45 - 18:00 | Schwerpunkt: Betriebliche Praxis

KI in der Praxis und für die Praxis: Beispiele, Chancen und Herausforderungen

Wie wird KI schon heute konkret eingesetzt? Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus und was müssen wir bei ihrem Einsatz beachten?

  • Staatssekretär Björn Böhning, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Rosmarie Steininger, Chemistree 
  • Dr. Arnd Hofmeister, nexus Institut 
  • Dr. Vanessa Kubek, Institut für Technologie und Arbeit (IKA)
  • Martina Hofmann, Bundesagentur für Arbeit
  • Moderation: Daniel Erk 

18:00

Umfrage und Abschluss des ersten Tages

9:00

Vernetzung in Wonder.me

9:15

Rückblick

Rückblick Dr. Julia Borggräfe mit Tanja Samrotzki (Moderation) und Mads Pankow (Moderation)

9:30 - 10:15 | Schwerpunkt: Wissen

Die Beobachtung von KI in Arbeit und Gesellschaft

Mit welchen Indikatoren können wir die Verbreitung und die Effekte von KI messen und analysieren? Welche gibt es und welche brauchen wir noch?

  • Kristin Keveloh, LinkedIn
  • Pero Dosenovic, MeMo:KI
  • Karine Perset, OECD
  • Pegah Maham, Stiftung Neue Verantwortung 
  • Moderation: Judith Peterka, Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des BMAS

10:15 - 10:30

Pause und Vernetzung in Wonder.me

10:30 - 11:30 | Governance

Auf dem Weg zu einer europäischen KI?

Welche Regeln und Strukturen braucht es für eine sichere und vertrauenswürdige KI?

  • Staatssekretär Björn Böhning, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Isabel Rothe, Präsidentin der BAuA 
  • Dr. Rasmus Rothe, Merantix AG
  • Dr. Peter Gillich, Vorsitzender des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) 
  • Dr. Sarah Brückner, VDMA 
  • Moderation: Tanja Samrotzki

11:30 - 12:00

Pause und Vernetzung in Wonder.me

12:00 - 12:45 | Schwerpunkt: Wissen

Einblicke in die KI-Forschung: im Maschinenraum der Wissenschaft

Welche Forschungsprojekte fördern das BMAS und die Denkfabrik aktuell? Welche Ergebnisse zu KI in Arbeit und Gesellschaft liefern sie uns?

Virtuelle Stehtische in Wonder.me

  •  „KI und Wissensarbeit – Implikationen, Möglichkeiten und Risiken“ - Dr. Georg von Richthofen, Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG)
  • „Beschäftigungsrisiken und Arbeitsqualität in der digitalen Transformation“ - Dr. Alexandra Fedorets, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
  • Governance von Arbeit in der Wissensgesellschaft“ - Prof. Dr. Anke Hassel, Hertie School of Governance
  • OECD AI Programme on Work, Innovation, Productivity and Skills (AI WIPS) - Sarah Box, OECD; Dr. Stijn Broecke, OECD

12:45 - 13:30

The OECD Framework for the Classification of AI systems

The OECD Framework for the Classification of AI systems: call for feedback and input 

  • Audrey Plonk, OECD
  • Marko Grobelnik, Slovenia Jozef Stefan Institute  
  • Sebastian Hallensleben, VDE Association for Electrical, Electronic & Information Technologies
  • Olivia Erdelyi, University of Canterburry, School of Law
  • Karine Perset, OECD

Short Description: Members of the OECD.AI Network will present the draft OECD Framework for the Classification of AI systems that the group is developing. Its goal is to provide a user-friendly tool to differentiate AI systems and understand their policy implications. This session launches the public consultation on the Framework and will be an opportunity for participants to provide input on the Framework.

Dieses Panel findet ausschließlich in englischer Sprache statt. 

13:30 - 13:45

Pause und Vernetzung in Wonder.me

13:45 - 14:30 | Schwerpunkt: Governance

Von der Normung zum Best Practice

Welchen Beitrag können Standards und Normen für eine innovative, sichere und vertrauenswürdige KI leisten?

  • Dr. Julia Borggräfe, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Christoph Winterhalter, Deutsches Institut für Normung (DIN)
  • Dr. Joachim Bühler, TÜV
  • Dr. Tina Klüwer, KI Bundesverband
  • Moderation: Mads Pankow

15:00 - 15:45 | Schwerpunkt: Governance/Wissen

Black-Box KI – Wie wird KI kontrollierbar?

Sind Tests und Audits zur Gewährleistung diskriminierungsfreier Entscheidungen im Personalwesen eine gesellschaftliche Aufgabe?

  • Prof. Dr. Katharina Zweig, TU Kaiserslautern 
  • Leonie Beining, Stiftung Neue Verantwortung (SNV) 
  • Prof. Dr. Georg Borges, Universität des Saarlands 
  • Moderation: Nikolas Becker, Gesellschaft für Informatik

15:45 - 16:15

Pause und Vernetzung in Wonder.me

16:15 - 17:00 | Schwerpunkt: Wissen

Talk: Experimente im betrieblichen Kontext

Was wissen wir heute schon über die Auswirkungen von KI auf Arbeit und Jobs?

Vorstellung der Studie Künstliche Intelligenz -  Ein sozialpartnerschaftliches Forschungsprojekt untersucht die neue Arbeitswelt und Ausblick auf weitere Forschung in diesem Bereich

  • Dr. Marie-Christine Fregin, Research Centre for Education and the Labour Market (ROA) / Maastricht University 
  • Dr. Mark Nitzberg, Executive Director of the UC Berkeley Center for Human-Compatible AI, UC Berkeley 
  • Moderation: Mads Pankow

17:00

Verabschiedung und Abschluss

Partner & Projekte

  • Stiftung Neue Verantwortung

    Die Stiftung Neue Verantwortung (SNV) ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Think Tank mit Sitz in Berlin, der zu den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen des digitalen Wandels arbeitet. Derzeit beschäftigt die SNV rund 20 Expert:innen in Themenbereichen wie Cybersicherheitspolitik, Digitale Grundrechte, Digitale Öffentlichkeit, Data Governance und KI. Mit dem BMAS arbeitet die SNV bei der Entwicklung von KI-Indikatoren und im Rahmen des Projekts ExamAI zusammen.

    Zur Webseite der Stiftung Neue Verantwortung (SNV)

  • INQA

    Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) wurde vom Bundeministerium für Arbeit und Soziales initiiert und begleitet Organisationen und ihre Beschäftigten im Wandel der Arbeitswelt. Mit Studien und Praxiswissen trägt sie zur Diskussion bei und lässt betriebliche Ansätze erforschen und erproben. Dabei geht es auch um die menschenzentrierte Einführung von Künstlicher Intelligenz in der betrieblichen Praxis durch Lern- und Experimentierräume. 

    Zur Webseite der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

  • Fraunhofer IAO

    Mit Ideen zum Erfolg

    Wie arbeiten und leben Menschen in Zukunft? Zu dieser und ähnlichen Fragen forschen Wissenschaftler*innen am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und bringen ihre Erkenntnisse ergebnisorientiert in die Anwendung. Unsere Expert*innen gestalten das Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation ganzheitlich und kundenindividuell. Wir unterstützen Unternehmen und Institutionen, Potenziale neuer Technologien zu erkennen, diese gewinnbringend einzusetzen und attraktive Zukunftsmärkte zu erschließen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert das Projekt KI ULTRA, in dem Unternehmen ganzheitlich begleitet werden, wenn sie KI-Lösungen umsetzen, die die eigene Arbeitsumgebung betreffen. Dieses Projekt wird vom Fraunhofer IAO geleitet, das im Rahmen der Konferenz das Projektvorhaben und die Projektziele vorstellen wird.

    Zur Webseite des Fraunhofer IAO

  • Zukunftszentren

    Im ESF-Programm "Zukunftszentren" arbeiten seit Ende 2019 bis Ende 2022 fünf "Regionale Zukunftszentren" in den ostdeutschen Bundesländern, um insbesondere KMU bei der innovativen Gestaltung ihrer Arbeits- und Lernprozesse mit passgenauen Beratungsangeboten und innovativen Lehr-Lernkonzepten zu unterstützen. Wie in der KI-Strategie der Bundesregierung angekündigt, wurde das Modell der "Zukunftszentren" deutschlandweit ausgeweitet und um einen KI-Schwerpunkt erweitert. Insgesamt werden seit Frühjahr 2021 bis Ende 2022 sieben "Regionale Zukunftszentren" gefördert, die KMU Hilfestellung bei der partizipativen und co-kreativen Einführung und Anwendung von KI-Systemen leisten. Ein überregionales "KI Wissens- und Weiterbildungszentrum" soll übergreifendes Forschungswissen und praktische Umsetzungserfahrungen zu menschenzentrierten KI-Systemen zielgruppengerecht aufbereiten und der (Fach-)Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Im Rahmen der KI-Konferenz (finalen Titel einsetzen) wird der Startschuss für die neuen Zukunftszentren gegeben!

    Zur Webseite des Bundesprogramms "Zukunftszentren"

  • Gesellschaft für Informatik

    Seit 1969 vertritt die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) die Interessen der Informatiker*innen und setzt sich für eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung ein. Mit Förderung des Observatoriums Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft (KIO) der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft koordiniert die GI das Forschungsprojekt ExamAI – KI Testing & Auditing, das den vertrauenswürdigen Einsatz von KI in der Arbeitswelt untersucht.

  • Civic Innovation Platform

    Die Civic Innovation Platform ist ein Projekt der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft im BMAS und Teil der KI-Strategie der Bundesregierung. Es zielt darauf ab, gute Rahmenbedingungen für gesellschaftliche Innovationen auf Basis von KI-Technologien zu entwickeln, indem es Impulse aus der Mitte der Gesellschaft aufnimmt und zivilgesellschaftliche Innovationsprozesse fördert.  Mit dem Ideenwettbewerb „Gemeinsam wird es KI“ bietet das Projekt ideelle und finanzielle Unterstützung für Personen und Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft, die gemeinsam Ideen für eine gemeinwohlorientierte KI entwickeln und so den sozialen Fortschritt voranbringen wollen. Dahinter steht die Idee, den Kreationsprozess bereits von Anfang an zu unterstützen.

    Zur Webseite der Civic Innovation Platform

  • KI Observatorium

    Das Observatorium Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft ist ein Projekt der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des BMAS. Das Team des KI-Observatorium sucht gemeinsam mit einem fachübergreifenden Netzwerk von Expert:innen nach Antworten und Gestaltungsansätzen auf zahlreiche Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI in unserer Arbeits- und Lebenswelt stellen. Um die Fülle an Möglichkeiten und Herausforderungen zu analysieren und zu bewerten, die mit KI bereits heute, aber auch zukünftig verbunden ist, initiiert das KI-Observatorium interdisziplinäre Diskurse und fördert wissenschaftliche Studien und praxisorientierte Projekte. Damit fungiert das KI-O als Schnittstelle zwischen der Arbeitswelt, gesellschaftlichen Stakeholdern und der Politik und zeigt so Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsoptionen im Sinne einer menschenzentrierten, transparenten und sicheren Nutzung von KI.

    Zur Webseite des KI-Observatoriums

  • MeMo:KI

    Der Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz beobachtet seit Januar 2020 kontinuierlich die Entwicklung der öffentlichen und veröffentlichten Meinung zum Thema KI. Ziel des Projektes ist das Nachzeichnen der Entwicklungen des Diskurses sowie das frühzeitige Erkennen von Meinungsumschwüngen in der Bevölkerung. Das Projekt wird in Forschungspartnerschaft zwischen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem Center for Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum realisiert. Es wird gefördert durch die Stiftung Mercator.

  • DIW

    Das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) ist seit 1925 eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland. Es erforscht wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Zusammenhänge in gesellschaftlich relevanten Themenfeldern und berät auf dieser Grundlage Politik und Gesellschaft. Das Institut ist national und international vernetzt, stellt weltweit genutzte Forschungsinfrastruktur bereit und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs. Das DIW Berlin ist unabhängig und wird als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert.

    Zur Webseite des DIW Berlin

  • ExamAI – KI Testing & Auditing

    Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „ExamAI – KI Testing & Auditing“ unter Leitung der Gesellschaft für Informatik e.V. untersucht den Einsatz von KI-Systemen im Personal- und Talentmanagement sowie der Mensch-Maschine-Kooperation. Das Projekt wird im Rahmen des Observatoriums Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft (KIO) der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft gefördert. 

  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH

    Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private-Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, ein Projektbüro in Berlin, ein Labor in Niedersachsen und Außenstellen in Lübeck, St. Wendel und Trier. Das DFKI verbindet wissenschaftliche Spitzenleistung und wirtschaftsnahe Wertschöpfung mit gesellschaftlicher Wertschätzung. Es forscht seit über 30 Jahren an KI für den Menschen und orientiert sich an gesellschaftlicher Relevanz und wissenschaftlicher Exzellenz in den entscheidenden zukunftsorientierten Forschungs- und Anwendungsgebieten der Künstlichen Intelligenz. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten „Centers of Excellence“. Aktuell forschen ca. 1.120 Mitarbeitende aus über 65 Nationen an innovativen Software-Lösungen.

  • Bundesagentur für Arbeit

    Die BA versteht sich als kundenorientierte Dienstleisterin am Arbeitsmarkt. Die Beratung und Unterstützung richtet sich am Leben der Menschen und an den Entwicklungen am Arbeitsmarkt aus. Die BA-IT gestaltet IT-Entwicklungen kunden- und mitarbeiterorientiert. Sie digitalisiert einen immer größeren Teil des Geschäfts. Eine stabile und performante IT ist die Grundvoraussetzung für die operative Leistungsfähigkeit der BA und ein wichtiger Erfolgsfaktor.
     

  • LinkedIn

    Mit über 756 Millionen Mitgliedern weltweit und mehr als 16 Millionen Mitgliedern im deutschsprachigen Raum ist LinkedIn das größte digitale Netzwerk für beruflichen Austausch, Information, Inspiration, Weiterentwicklung und Jobs. Dabei sollen berufstätige Menschen vernetzt und Ihnen dabei geholfen werden, im Beruf erfolgreich und zufrieden zu sein. Mit dem LinkedIn Economic Graph zeichnet LinkedIn die erste digitale Abbildung des weltweiten Arbeitsmarktes.

  • OECD

    Das OECD AI Policy Observatory (OECD.AI) ist eine Online-Plattform, die eine wertvolle Referenz für den internationalen Dialog und die Zusammenarbeit in Fragen der öffentlichen Politik der KI darstellt. Die OECD.AI kombiniert Ressourcen aus der gesamten OECD, ihren Partnern und allen Interessengruppen und erleichtert den Dialog zwischen den Interessengruppen. Gleichzeitig bietet sie eine multidisziplinäre, evidenzbasierte Politikanalyse zur KI in allen wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen sowie Metriken und Messungen.

  • Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

    Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) wurde 2011 gegründet, um die Entwicklung des Internets aus einer gesellschaftlichen Perspektive zu erforschen und die damit einhergehende Digitalisierung aller Lebensbereiche besser zu verstehen. Als erstes Institut in Deutschland mit diesem Fokus haben wir ein Verständnis erarbeitet, das die enge Verflechtung technischer Innovationen mit gesellschaftlichen Prozessen in den Mittelpunkt stellt: Technikentwicklung reflektiert Normen, Werte und Interessensgeflechte - umgekehrt wirken Technologien, sobald sie verstetigt sind, wiederum auf gesellschaftliche Wertvorstellungen ein.

  • Civic Coding

    „Civic Coding – Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Wir wollen in einem offenen Netzwerk unsere Kräfte bündeln und die Entwicklung und Nutzung gemeinwohlorientierter Anwendungen, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren, voranbringen und fördern. Wir werden unterschiedliche Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Kooperation entwickeln.

    Zur Webseite der Civic Coding Initiative

  • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

    Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist eine Ressortforschungseinrichtung des Bundes. Sie untersucht Bedingungen, Auswirkungen und Entwicklungen des Arbeitslebens, um Sicherheit und Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute und in Zukunft bestmöglich zu fördern. Technologien, die sich unter der Überschrift KI finden, haben das Potenzial, die Arbeitswelt weitreichend zu verändern und bringen Chancen wie auch Risiken mit sich. Um ihren betrieblichen Einsatz zu ermöglichen, müssen KI-Systeme sichere Arbeitsmittel sein. Zudem ist die Arbeit unter KI-Nutzung menschengerecht zu gestalten. Neben der grundlegenden Beachtung von z. B. Datenschutz, Persönlichkeitsrechten, Transparenz- und Fairnessanforderungen, sollten auch Unterstützungs-, Lern- und Entwicklungschancen für Beschäftigte entstehen. Zudem sind organisatorische Aspekte, wie Verantwortlichkeiten und Befugnisse, die entscheidende Rolle des Menschen, bewusst zu gestalten. Dann kann KI nicht nur genutzt werden, um Effizienz zu fördern und Innovationspotenziale zu heben, sondern auch um Sicherheit, Gesundheit und menschengerechte Arbeit zu verbessern. Deshalb forscht die BAuA zu Fragen der Gestaltung und Verwendung von KI-Systemen in Betrieben, aber auch zum Einsatz der Technologie als Instrument des Arbeitsschutzes, bspw. in den Bereichen neuer Forschungsmethoden oder analytischer Werkzeuge.

  • Nationale Strategie für Künstliche Intelligenz - AI Made in Germany

    Die nationale KI-Strategie wird vom BMAS, dem BMBF und dem BMWi getragen. Gemeinsam haben die drei Ressorts im Sommer 2018 12 Handlungsfelder vorgelegt. Dabei werden drei zentrale Ziele verfolgt: Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für KI-Technologien zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Eine gemeinwohlorientierte Entwicklung und Nutzung von KI sicherzustellen sowie KI durch breite gesellschaftliche Dialoge auf verschiedenen Ebenen in die Gesellschaft einzubetten.

    Zur Webseite der KI-Strategie