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Arbeitsgesellschaft 2040 |

17 Jun 2021

Online

Wie werden wir im Jahr 2040 arbeiten?

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  • Die Denkfabrik stellte vier Szenarien zur Zukunft der Arbeitsgesellschaft zur Diskussion
  • Die Zukunftsbilder zeigen positive wie negative Aspekte der jeweiligen Entwicklungen
  • Daraus abgeleitete Leitfragen für die Gegenwart sollen helfen, Strategien für eine wünschenswerte Zukunft zu gestalten

Wie werden wir im Jahr 2040 arbeiten? Diese Frage stand im Zentrum unserer virtuellen Konferenz „Arbeit weiter denken – Ausblick auf die Arbeitsgesellschaft 2040“ am 17. Juni 2021. Die Veranstaltung wurde live und mit Publikumsbeteiligung übertragen und diente dazu, die Zukunftsbilder zum ersten Mal zur Diskussion zu stellen. Daran beteiligten sich neben Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) verschiedene Expert*innen aus Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft. Der Konferenz vorgeschaltet war ein mehrmonatiger partizipativer Prozess der Strategischen Vorausschau, in dem in Kooperation mit den Zukunftsforscher*innen von Foresight Solutions und dem Institut für Innovation und Technik vier Zukunftsbilder einer fiktiven, aber möglichen Arbeitsgesellschaft 2040 entwickelt wurden:

  • die smarte Maschinen-Gesellschaft
  • die Plattform-Gesellschaft
  • die Welt des Netzwerkkapitalismus
  • die ressourceneffiziente Gesellschaft.

Mehr zur Entwicklung der Zukunftsszenarien erfahren Sie hier. Bei den verschiedenen Zukunftsbildern handelt es sich nicht um Prognosen - sie sollen mögliche Entwicklungen antizipieren und je nach Intensität der als maßgeblich angenommenen Einflussfaktoren verschiedene Zusammenhänge und Ausprägungen pointiert, aber plausibel skizzieren. Die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft bietet mit den Zukunftsbildern eine Grundlage zur Diskussion über die gemeinsamen arbeits- und sozialpolitischen Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten der Zukunft, also Fragen wie: Was macht eine wünschenswerte Zukunft aus, welche negativen Trends zeichnen sich ab und was muss jetzt bereits angegangen werden?

Alle Menschen müssen von der Digitalisierung profitieren

Viele der wichtigen Zukunftsthemen wie Qualifizierung und Weiterbildung, Künstliche Intelligenz oder Plattformarbeit stehen bereits heute ganz oben auf der Agenda des BMAS. Staatssekretär Björn Böhning betonte in seiner Begrüßung, dass neben gemeinsamen europäischen Antworten auf die Fragen der Digitalisierung insbesondere ein gutes Zusammenspiel der Sozialpartner, aber auch zwischen Mensch und Maschine entscheidend sei, denn:

„Wir wollen Technologie so nutzen, dass es den Menschen in Zukunft besser geht.“

Staatssekretär Björn Böhning

Für eine soziale und widerstandsfähige Zukunftsgesellschaft: mehr Fokus auf Bildung und Zusammenhalt

Wie Gesellschaft und Politik bei der Gestaltung der Zukunft sinnvoll zusammenwirken können, war Thema der Keynotes von Prof.Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), und Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Allmendinger stellte das Thema umfassender gesellschaftlicher Teilhabe ins Zentrum und plädierte in diesem Rahmen für mehr staatliches Handeln: „Bildungspolitik ist die beste Sozialpolitik“, sie bilde den Schlüssel zu mehr Teilhabe, könne aber auch wirksam davor schützen, dass die Gesellschaft sich nicht weiter polarisiert. Fratzscher sprach sich für eine werteorientierte Wirtschaftspolitik aus, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, und betonte mit Blick auf die Covid-19-Pandemie: „Gesellschaften, die besonders solidarisch sind, sind deutlich widerstandsfähiger in Krisen.“

Lebhafte Debatte über die vier Zukunftsszenarien

Die vier Szenarien wurden im Expert*innen-Panel mit Enzo Weber (Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung IAB), Susanne Dehmel (Bitkome. V.), Kajsa Borgnäs (Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE), Klaus Dörre (Friedrich-Schiller-Universität Jena) und Marc Bovenschulte (Institut für Innovation und Technik) sehr unterschiedlich bewertet: Klaus Dörre forderte beispielsweise eine „Nachhaltigkeitsrevolution“ ein, die ähnlich der Industriellen Revolution die Gesellschaft grundlegend transformieren müsse. Kajsa Borgnäs sprach sich für mehr Kooperation zwischen Staat, Arbeitswelt und der Zivilgesellschaft aus und Susanne Dehmel plädierte dafür, die Potenziale der Digitalisierung für die ökologische Transformation nicht zu vernachlässigen.

Panel - Wie werden wir im Jahr 2040 arbeiten?

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Leitfragen für die Gegenwart helfen, eine wünschenswerte Zukunft zu gestalten

Um dem Publikum die Möglichkeit zu geben, sich an der Diskussion der Zukunftsbilder zu beteiligen, fanden fünf parallele Workshops (s. Programm) statt, in denen Aspekte rund um Teilhabe, Beschäftigung, Qualifikation, gesellschaftliche Werte bis Nachhaltigkeit intensiv beleuchtet wurden. Ziel war, aus den Zukunftsbildern Leitfragen abzuleiten, auf die Arbeits- und Sozialpolitik in den nächsten Jahren Antworten finden sollte, um eine wünschenswerte Zukunft zu gestalten. Dabei ging es zum Beispiel um die Menschenwürde in der zukünftigen Arbeitswelt, um Partizipationschancen für ältere Arbeitnehmer*innen, flächendeckende Qualifizierung von Fachkräften, den Klimawandel und eine bessere Chancengleichheit. Die gesammelten Fragen werden zeitgleich mit den finalisierten Szenarien veröffentlicht und bilden die Grundlage in der nächsten Phase des Szenarienprozesses.

In diesem Sinne dankte für die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft Dr. Julia Borggräfe, Abteilungsleiterin Digitalisierung und Arbeitswelt im BMAS, in ihrem Schlusswort allen Teilnehmer*innen und betonte dabei die Bedeutung, sich interdisziplinär und ressortübergreifend zu vernetzen:

„Herausforderungen wie die digitale und ökologische Transformation können wir nur bewältigen, wenn wir auf Partizipation und Kooperation setzen.“

Dr. Julia Borggräfe, Abteilungsleiterin im BMAS

9:45 - 10:00

Anmeldung und Networking

10:00 - 10:10

Begrüßung

Moderation: Tanja Samrotzki und Mads Pankow

10:10 - 10:25

Einführung „Die Zukunft der Arbeit“

Staatssekretär Björn Böhning, Bundesministerium für Arbeit und Soziales

10:25 - 10:55

Über die Gestaltbarkeit der Zukunft: Zeichen der Zeit und was wir tun können

Keynote: Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung WZB

„Befähigung“  

Keynote: Marcel Fratzscher, Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW

„Globalisierung, technologischer Wandel und die Zukunft der Arbeit“  

10:55 - 11:15

Zukunftswelten Arbeitsgesellschaft 2040 – vier explorative Szenarien

Im Gespräch: Marc Bovenschulte, Institut für Innovation und Technik – iit

11:15 - 12:15

Arbeit weiter denken: Wie neue Narrative zur Gestaltung der Zukunft beitragen können

  • Enzo Weber, Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung IAB
  • Susanne Dehmel, Bitkom e. V.
  • Kajsa Borgnäs, Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE
  • Klaus Dörre, Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Marc Bovenschulte, iit
  • Björn Böhning, Staatssekretär Bundesministerium für Arbeit und Soziales

12:15 - 12:45

Mittagspause

12:45 - 14:10

Ausblick 2040: Diskussion zu Teilaspekten der Zukunftsbilder

Fünf parallele Workshops

  1. Teilhabe und Absicherung im Jahr 2040: Wer kann in der Zukunft mitbestimmen? Wie sieht der Sozialstaat aus? - Bernhard Albert und Stefanie Ollenburg
  2. Beschäftigung und Plattformen im Jahr 2040: Was kennzeichnet den Arbeitsmarkt der Zukunft? Wie beeinflussen Gig-, Cloud- und Crowd-Economy das Leben und Arbeiten? - Wenke Apt und Klaus Burmeister
  3. Beziehungen und Werte im Jahr 2040: Welchen Stellenwert haben Demokratie, Individualismus und Solidarität in der Zukunft? Wie organisieren sich Familien und wie steht es um Geschlechter- und Generationenverhältnisse? - André Winzer und Nele Fischer
  4. Qualifikation und Technologie im Jahr 2040: Welche technologischen Entwicklungen werden die Zukunft prägen? Welche Rolle spielen berufliche Qualifikationen? - Kai Gondlach und Edeltraud Kruse
  5. Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Jahr 2040: Wie wichtig sind den Menschen in der Zukunft eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise? Wie gut wird die sozial-ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gelingen? - Beate Schulz-Montag und Stefan Niederhafner
  • Networking 1 - Felix Clasbrummel und Nora Schönherr
  • Networking 2 - Jennifer Gellert und Katharina Schätzle

14:10 - 14:25

50 Fragen zu einem wünschenswerten Übermorgen an Politik und Gesellschaft von heute

Resümee aus den Workshops

14:25 - 14:30

Abschluss und Ausblick

Julia Borggräfe, Abteilungsleiterin Digitalisierung und Arbeitswelt, Bundesministerium für Arbeit und Soziales

14:30 - 15:30

Networking

Moderation

  • Mads Pankow

    Moderator

    Mads Pankow ist Politikberater und Autor. Er hat sich auf technikphilosophische und -soziologische Fragen spezialisiert, hält Vorträge zur Digitalen Gesellschaft und KI und berät das Innovationsbüro des BMFSFJ. In den Medien ist er als „Netzexperte“ bei ARD-Alpha gefragt und im Podcast „Mensch, Maschine!“ zu hören. Von 2014-2019 organisierte er das „Digital Bauhaus“, eine Konferenz zur Schnittstelle zwischen Technologie, Design und Gesellschaft.

  • Tanja Samrotzki

    Moderatorin

    Tanja Samrotzki ist Journalistin und Moderatorin. Als Parlamentskorrespondentin hat sie 20 Jahre für Fernsehsender über das politische Geschehen in Bonn und Berlin berichtet. Als Moderatorin genießt sie es, tiefer in Themen eintauchen zu können, als es in einer Nachrichtenredaktion möglich ist. Ihre profunde Kenntnis politischer Themen, Akteure und Strukturen bringt sie ein in die lebendige Gestaltung verschiedenster Formate.

Gäste

  • Dr. Wenke Apt

    Institut für Innovation und Technik (iit)

    Dr. Wenke Apt ist Seniorberaterin im Bereich „Demografie, Cluster und Zukunftsforschung“ der VDI/VDE-IT. Ihre Arbeitsschwerpunkte am iit liegen in den Bereichen Zukunft der Arbeit, branchenspezifische Foresight-Ansätze, digitale Assistenzsysteme sowie Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel.

    Nach dem Studium der Politik- und Wirtschaftswissenschaften war Frau Dr. Apt wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Ihre Dissertation verfasste sie am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock über die sicherheitspolitischen Implikationen des demografischen Wandels.

  • Dr. Bernhard Albert

    Foresight Solutions

    Dr. Bernhard Albert ist Politikwissenschaftler und Experte für strategische Vorausschau, Innovation und partizipative Zukunftsgestaltung. Mit seinem multidisziplinären Team unterstützt er seit 2008 Verbände, Unternehmen und den öffentlichen Sektor. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des wissenschaftlich orientierten Netzwerk Zukunftsforschung e.V. und lehrt das Fach unter anderem im Masterstudiengang für Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin.

    Zur Website von Foresight Solutions

  • Prof. Dr. Jutta Allmendinger

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

    Präsidentin

    Jutta Allmendinger ist Soziologin und seit 2007 Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) sowie Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2017 eine Fellowship am Thomas Mann House in Los Angeles. Jutta Allmendinger ist Mitglied im Herausgeberrat der Wochenzeitung DIE ZEIT.

    Twitter: @JA_Allmendinger

  • Björn Böhning

    Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Björn Böhning, Diplom-Politologe, ist seit März 2018 Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), und dort verantwortlich für die Politikbereiche Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, internationale Beschäftigungs- und Sozialpolitik, Digitalisierung und Arbeitswelt und für die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des BMAS. Böhning war zuvor Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin, Mitglied des SPD-Parteivorstandes, Juso-Bundesvorsitzender und ist Mitglied des D64-Zentrum für digitalen Fortschritt.

    Twitter: @BoehningB

  • Dr. Julia Borggräfe

    Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Dr. Julia Borggräfe ist Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und leitet dort seit Mai 2018 die neu geschaffene Abteilung „Digitalisierung und Arbeitswelt“. Ihre Ausbildung und berufliche Laufbahn vervollständigte sie nach dem Abschluss ihres Jurastudiums mit internationalen beruflichen Stationen u. a. in New York, Paris und Tel Aviv sowie mit der Veröffentlichung verschiedener Fachpublikationen zu personalrechtlichen und personalpolitischen Themen. Sie war vor ihrer Tätigkeit im BMAS u.a. als Senior Vice President Human Resources & Corporate Governance der Messe Berlin und Senior Manager HR Western Europe Sales & Financial Services der Daimler AG Stuttgart sowie als Beraterin mit den Schwerpunkten Change Management, Organisationsentwicklung, Human Resources, Unternehmens- und Führungskultur tätig.

    Twitter: @JBorggrafe

  • Dr. Kajsa Borgnäs

    Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie IG BCE

    Dr. Kajsa Borgnäs ist seit 2017 Geschäftsführerin der Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE. Davor war sie Vorsitzende des nationalen Studentenvereins der schwedischen Sozialdemokraten, arbeitete als Forscherin und Projektleiterin im gewerkschaftsnahen Think Tank „Arbetarrörelsens Tankesmedja“ (Stockholm) und promovierte an der Universität Potsdam im Fach Politikwissenschaft. Kajsa Borgnäs ist Mitglied des Aufsichtsrates der Essity GmbH und der Executive der IndustriAll Europe.

  • Dr. Marc Bovenschulte

    Institut für Innovation und Technik

    Dr. Marc Bovenschulte ist Biologe und war nach seiner Promotion zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Bundestag, Bonn. Anschließend war er am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin, und im Forum für Wissenschaft und Technik, Göttingen, tätig. Seit Ende 2000 ist er Mitarbeiter in der VDI/VDE-IT, Berlin, in der er seit dem Jahr 2011 den Bereich Demografie, Cluster und Zukunftsforschung leitet. Zudem gehört er seit dem Jahr 2013 dem Leitungskreis des Instituts für Innovation und Technik an.

  • Klaus Burmeister

    foresightlab

    Klaus Burmeister ist gelernte Starkstromelektriker und Politologe. Nach seinem Studium in Hamburg und an der Freien Universität Berlin war er am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) sowie beim Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ) tätig. Er ist Gründer von Z_punkt, hat 2014 das foresightlab in Berlin ins Leben gerufen und 2016 die gemeinnützige Initiative D2030 e.V. Er beschäftigt sich mit den sich wandelnden Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Die digitale Transformation, technologische Disruptionen und die aktive Mitgestaltung transformativer Übergänge sind Leitthemen seiner Arbeit. 

    Zur Website von foresightlab

  • Susanne Dehmel

    Bitkom

    Susanne Dehmel ist seit Oktober 2014 Mitglied der Geschäftsleitung des Bitkom und verantwortet dort den Geschäftsbereich Recht & Sicherheit sowie das Thema Künstliche Intelligenz. Sie ist Rechtsanwältin und absolvierte ihr Jura-Studium in Passau, Freiburg und Cardiff. Bevor sie beim Bitkom den Bereich Datenschutz übernahm, verantwortete sie von 2002-2009 die Bereiche Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz. Wichtiger Teil ihrer Arbeit ist die Förderung von Vertrauen und Sicherheit in der digitalen Welt und insbesondere die praxisgerechte Weiterentwicklung des Rechtsrahmens für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft. Für den Bitkom ist Susanne Dehmel als stellvertretende Vorsitzende des Vereins Selbstregulierung Informationswirtschaft e.V. (SRIW) sowie bei Deutschland sicher im Netz e.V. aktiv.

  • Univ.-Prof. Dr. Klaus Dörre

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Klaus Dörre ist seit 2005 Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, war von 2011-2021 einer der Direktoren des DFG-Kollegs Postwachstumsgesellschaften, ist gemeinsam mit Prof. Heike Kraußlach verantwortlich für das Zentrum Digitale Transformation Thüringen (ZeTT) und ist Mitherausgeber des Berliner Journal für Soziologie und des Global Dialogue. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kapitalismusmustheorie, Prekarisierung von Arbeit und Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen, soziale Folgen der Digitalisierung sowie Rechtspopulismus. 

  • Nele Fischer

    Schaltzeit GmbH

    Nele Fischer hat einen Hintergrund in Medienwissenschaften und Zukunftsforschung. Seit 2014 unterstützt sie freiberuflich als Beraterin, Coach und Moderatorin partizipativer Prozesse Organisationen bei Transformationen und Zukunftsgestaltung. Seit 2016 ist sie außerdem in Forschung und Lehre in der Zukunftsforschung aktiv. Zudem arbeitet sie seit 2020 als stellvertretende Projektleiterin der Schaltzeit GmbH für das BMAS und als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Berlin Ethics Lab der TU Berlin im Kontext verantwortlicher Technologiegestaltung. 

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  • Prof. Marcel Fratzscher

    DIW Berlin | German Institute for Economic Research

    Präsident

    Marcel Fratzscher ist Präsident des DIW Berlin, Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin und schreibt als Autor regelmäßig zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen. Er ist u.a. Mitglied des High-level Advisory Board der Vereinten Nationen zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs), Mitherausgeber des Journal of International Economics, Mitglied des Beirats des Bundeswirtschaftsministeriums und Mitglied des Kuratoriums der Hertie School of Governance. Seine inhaltliche Arbeit fokussiert sich auf Themen der Makroökonomie, Verteilung und Integration Europas. Im Oktober 2020 ist beim Berlin Verlag sein aktuelles Buch Die neue Aufklärung erschienen, das eine tiefgreifende Gesellschaftsanalyse vorlegt und dafür plädiert, die Corona-Krise als Chance für Gesellschaft, Staat und Wirtschaft zu nutzen. Marcel Fratzscher ist Autor einer zweiwöchigen Kolumne bei Zeit Online Fratzschers Verteilungsfragen.

  • Kai Arne Gondlach

    Zukunftsforscher.de

    Kai Gondlach erforscht selbstständig Zukunftsbilder und veröffentlicht regelmäßig in seinem Blog und Podcast „Im Hier und Morgen“ sowie in anderen Fach- und Publikumsmedien über Digital- und andere Zukunftsthemen. Mit dem Band „Arbeitswelt und Künstliche Intelligenz 2030“ (Springer, erscheint vsl. Ende 2021) versammelt er aktuell als Herausgeber rund 50 trans- und interdisziplinäre Beiträge aus Forschung und Praxis zur digitalen Transformation. Seine Ausbildung basiert auf dem Studium der Soziologie und Politik-/Verwaltungswissenschaft sowie dem Masterabschluss Zukunftsforschung. Vor der beruflichen Selbstständigkeit durchlief er verschieden Stationen, u.a. bei einem großen deutschen Trendforschungsinstitut, der Deutschen Bahn AG und verschiedenen Beratungsagenturen. Aktuelle Themenschwerpunkte sind Künstliche Intelligenz, New Work, Zukünftebildung und Nachhaltigkeit.

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  • Edeltraud Kruse M.A.

    Foresight Solutions

    Edeltraud Kruse ist Dialogprozessbegleiterin, Moderatorin und PR-Fachfrau. Sie gestaltet und begleitet Dialog- und Kommunikationsprozesse in Unternehmen und Organisationen. Ihr Ziel ist es innere, wie äußere Räume zu öffnen, um gelingende Verständigung zu ermöglichen. In Frankfurt studierte sie an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Germanistik, Soziologie und Politische Wissenschaften. Seit 2008 arbeitet Frau Kruse als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Foresight Solutions.

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  • Dr. Stefan Niederhafner

    Foresight Solutions

    Dr. Stefan Niederhafner ist politischer Berater mit dem Schwerpunkt strategische Zukunftsplanung für globale und nachhaltige Transformationsprozesse, Monitoringexperte für europäische Klima- und Umweltschutzprojekte und freier Mitarbeiter bei Foresight Solutions. Der promovierte Politikwissenschaftler ist Experte für zukunftsgerichtete Energie- und Klimapolitik, nachhaltige Stadtentwicklung sowie europäische Integration. Er war unter anderem am WZB, dem Leibniz-Institut für soziale Raumforschung Erkner, dem Umweltbundesamt und der Seoul National University tätig.

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  • Stefanie Ollenburg

    S|O communication & foresight

    Stefanie Ollenburg arbeitet als Wissenschaftlerin und Projektkoordinatorin im Bereich Foresight, Sustainability und Zukunftsgestaltung seit sie in 2016 ihren Master in Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin absolvierte hat. Weiterhin berät sie unterschiedliche Organisation und ist freiberuflich als Prozessbegleiterin und Kommunikationsdesignerin tätig. Ihre Themenschwerpunkte sind Nachhaltigkeit, Zukünftebildung und partizipative Prozessgestaltung. Zudem setzt sie ihr umfangreiches Wissen in der Lehre ein. Stefanie ist seit 2020 Teil des Netzwerks ZUKÜNFTE, das mit Workshops und Fortbildungen die Kompetenz der Futures Literacy (UNESCO 2012) im deutschsprachigen Raum vermitteln will.

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  • Beate Schulz-Montag

    foresightlab

    Beate Schulz-Montag arbeitet seit 1990 als Foresight-Expertin und -Beraterin für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Ihr besonderes Interesse gilt der Begleitung von partizipativen und aktivierenden Prozessen der Zukunftsanalyse und -gestaltung in Organisationen. Sie ist Partnerin des foresightlab in Berlin und Mitgründerin der Initiative D2030, die mit breiter Beteiligung von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft Zukunftsszenarien für Deutschland entwickelt hat. Von 1990 bis 2000 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IZT Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung tätig. Von 2000 bis 2015 arbeitete sie bei Z_punkt The Foresight Company in verschiedenen Leitungsfunktionen. Darüber hinaus hat sie viele Jahre Methoden der Zukunftsforschung an mehreren Hochschulen gelehrt.

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  • Prof. Dr. Enzo Weber

    Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

    Prof. Dr. Enzo Weber ist Arbeitsmarktforscher, Makroökonom, Prognostiker und Ökonometriker. Zu seinen Themen gehören gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktentwicklung und Konjunktur, technologischer Wandel und wirtschaftliche Transformation, Arbeitsmarktreformen und -politik, Wirtschaftskrisen, demographischer Wandel und soziale Sicherung. Prof. Weber berät nationale und internationale Regierungen, Parlamente, Institutionen, Parteien und Verbände und entwickelt aktuelle Politikvorschläge für arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Herausforderungen. 

  • André Winzer

    Schaltzeit GmbH

    Andre Winzer ist Gründer der Schaltzeit GmbH und arbeitet seit 2006 als Foresight- und Innovationsexperte. Er ist ausgebildeter Mediator und Coach. Er ist studierter Diplom Kaufmann und Zukunftsforscher und verfügt über zahlreiche Kompetenzen im Bereich von Ideation- und Kreativitätstechniken. Er beschäftigt sich unter dem Motto „Experiences for Forward Thinking“ mit Erlebnislernen und der Frage wie man in Organisationen durch Inspiration eine positive Zukunftsstimmung erzeugt und anschließend Transformationsprozesse anstößt. 

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