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KI-Observatorium

Das Observatorium Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft nimmt seine Arbeit auf

Hubertus Heil hält eine Rede zur Eröffnung des KI-Observatoriums

Im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung in Berlin mit Hubertus Heil sowie vielen Speaker*innen aus der nationalen und internationalen KI-Community wurden die Hauptaufgabenfelder des KI-Observatoriums vorgestellt.

Künstliche Intelligenz hat sich längst als Instrumentarium in einer digitalisierten Arbeitswelt und Gesellschaft etabliert. KI-Anwendungen werden bereits heute vielfach eingesetzt, um Arbeitsprozesse zu vereinfachen oder zu beschleunigen -  sei es im in Form von Sprachassistenten, bei administrativen Prozessen oder im Vertrieb. Doch angesichts des Siegeszuges maschinellen Lernens stellt sich zunehmend die Frage, wie wir sicherstellen können, dass die Anwendungen dieser Technologien im Interesse der Menschen und im Interesse des Gemeinwohls stehen.

Wie prägt künstliche Intelligenz (KI) die Arbeitswelt? Wie verändert sie unsere Gesellschaft? Welche Leitlinien brauchen wir für eine sichere, transparente und nachvollziehbare KI? Wie gelingt ein menschenzentrierter und partizipativer Einsatz von KI in der Arbeitswelt und darüber hinaus?

Mit dem KI-Observatorium, einem Projekt der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft, stellt sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales der Frage nach den Auswirkungen von KI auf Arbeit und Gesellschaft.  

Die Arbeit des Observatoriums gliedert sich in fünf Handlungsfelder:

  1. Technologie-Foresight und Technikfolgenabschätzung
    Was macht KI mit Arbeit, Erwerbstätigen und der Gesellschaft? Wie gestalten wir den Umgang mit KI in der betrieblichen Praxis?
  2. KI in der Arbeits- und Sozialverwaltung
    Wie kann KI Prozesse für die Bürgerinnen und Bürger besser machen? Nach welchen Kriterien wählen wir KI-Anwendungen aus und setzen diese ein?
  3. Ordnungsrahmen für KI und soziale Technikgestaltung
    Welche Regeln und Institutionen brauchen wir für eine sichere, transparente und nachvollziehbare KI? Wie gestalten wir die Schnittstelle Mensch-KI?
  4. Aufbau internationaler und europäischer Strukturen
    Welche supra-/internationalen Regeln und Institutionen brauchen wir für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI?
  5. Gesellschaftlicher Dialog und Vernetzung
    Wie befähigen und beteiligen wir Stakeholder an der Debatte zu KI-Politik? Wie machen wir KI für die ganze Gesellschaft nutzbar?  

An der Schnittstelle zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft fungiert das Observatorium als Wissensträger und Impulsgeber. Es hat die Aufgabe, Effekte von KI in der Arbeitswelt frühzeitig zu antizipieren und Handlungsbedarfe aufzuzeigen. Damit leistet das Observatorium einen Beitrag, damit eine ein verantwortlicher Einsatz von KI in Arbeitswelt und Gesellschaft gemäß den Zielen der KI-Strategie der Bundesregierung gelingt. Gleichzeitig sollen gesellschaftliche Akteure im Umgang mit künstlicher Intelligenz befähigt und bestärkt werden.

Das KI-Observatorium nimmt am 3. März 2020 seine Arbeit auf.

Im Rahmen einer Fachveranstaltung mit Bundesminister Hubertus Heil sowie vielen nationalen und internationalen Speaker*innen aus der wachsenden KI-Community werden die Hautaufgabenfelder des deutschen KI-Observatoriums vorgestellt.

Das detaillierte Programm der Eröffnungsveranstaltung am 3. März 2020 im Cafe Moskau in Berlin:

Veröffentlicht am 02.03.2020 zum Thema: #KI-Observatorium

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